Marcel Sabitzer
Borussia Dortmund
Sabitzer wieder Linksver­teidi­ger? „Wissen es noch nicht genau“

Kristian Dordevic

© imagoimages / Matthias Koch

Die Position des Linksverteidigers bleibt in der Anfangsphase der Rückrunde das Sorgenkind beim FC Bayern München. Weder der Stammspieler noch dessen Vertreter stehen zur Verfügung. Springt deshalb wieder Marcel Sabitzer in die Bresche? Darauf läuft es erst mal hinaus, wobei FCB-Coach Julian Nagelsmann sich dahingehend noch nicht festgelegt hat.

Wie schon gegen Gladbach muss er gegen Köln auf die 1A-Lösung, Alphonso Davies, verzichten. Auch darüber hinaus: Der Kanadier ist wegen Anzeichen einer leichten Herzmuskelentzündung für unbestimmte Zeit raus. Omar Richards befindet sich nach Corona-Infektion zwar im Training, ist allerdings nicht fit genug für einen Startelfeinsatz. Lucas Hernández (Corona-Isolation auf den Malediven) wird erst am Wochenende in München erwartet.

Im Duell mit den Fohlen war es Mittelfeldspieler Sabitzer, der die Rolle links in der Abwehr einnahm. Mehr schlecht als recht. Es schien klar, dass sich dieses Experiment vorläufig erledigt hat. Der personelle Engpass (unter anderem) spült den Österreicher nun vermutlich doch noch einmal dorthin.


Alternativen Arrey-Mbi oder Brückner haben keinerlei Bundesliga-Erfahrung

„Wir werden wieder kreative Lösungen brauchen“, ist Nagelsmann sicher, der zudem auf einen Gewöhnungsprozess verwies. „Wir wissen es noch nicht genau“, ob Sabitzer auf der Position des Linksverteidigers Teil dieser kreativen Lösung wird.

Was hinsichtlich der Performance auf der ungewohnten Position Hoffnung macht: „Wenn es Sabi wird, dann ist es das zweite Spiel. Das wird eher besser als schlechter."

Andere, allerdings unerfahrene Optionen, wären Bright Arrey-Mbi oder Angelo Brückner (beide 18). In einem Bundesligaspiel waren die Youngster noch nie für die Profis des FC Bayern am Ball.