Yūya Ōsako
1. Bundesliga
Kohfeldt erklärt Nichtberücksichti­gung von Osako

Nils Richardt

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Eigentlich war der Plan bei Yuya Osako für die Länderspielpause klar: Am Freitag (9. Oktober) am ersten von zwei Länderspielen der japanischen Nationalmannschaft teilnehmen, dann direkt zurück nach Bremen reisen und sich in die vom örtlichen Gesundheitsamt vorgeschriebene Quarantäne begeben.

Dann sollte er am Donnerstag (15. Oktober) wieder normal trainieren und am Samstag am Bundesligaspiel von Werder Bremen teilnehmen können. Doch daraus wurde nichts: In der Partie gegen den SC Freiburg (1:1) stand Osako nicht wie geplant im Kader der Grün-Weißen.

Für Trainer Florian Kohfeldt war das eine "Härtefall-Entscheidung", wie er auf der Pressekonferenz nach der Begegnung erklärte: "Nach seiner Quarantäne konnte er jetzt einfach nicht die volle Leistung heute auf den Platz bringen oder garantieren. Und dann haben wir gemeinsam entschieden – weil halt auch alle Spieler im Kader gesund sind", so der Werder-Coach.

Für ihn sei das nach den Verletzungsproblemen der letzten Saison ein absolutes "Luxus-Problem", erklärte Kohfeldt weiter. Denn normalerweise ist er "sehr, sehr froh, Yuya Osako im Kader zu haben", wie er versicherte. Dementsprechend wird es wohl bei der einmaligen Pause bleiben: "Nächste Woche wird das mit Sicherheit schon wieder anders sein. Wir werden ihn brauchen", so der 38-Jährige.