1. FC Köln
1. Bundesliga
In Köln verschiebt man den Trai­ningsauftakt auf den 6. April

Fabian Kirschbaum

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Letzte Woche ist beim 1. FC Köln der Trainingsauftakt noch für den 27. März angesetzt worden. Die neuerlichen Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie haben nun aber zu einem erneuten Nachjustieren des übergreifenden Trainingsplans der Geißböcke geführt. So sollen die Profis vorerst bis zum 5. April weiter individuell zu Hause trainieren – ganz nach der Empfehlung der DFL.

Am Freitag traf man sich aber dennoch am Geißbockheim. Grund dafür war eine Besprechung, wie es in den nächsten Wochen weitergeht. Der vorläufige Plan bis zum übernächsten Sonntag scheint nun also festzustehen.


NRW-Beschluss könnte auch den Trainingsauftakt am 6. April verhindern

In Nordrhein-Westfalen herrscht aber einen besondere Situation vor, da laut Staatskanzlei NRW den ansässigen Vereinen ein Training auch in Kleingruppen bis zum 19. April verboten ist. Alexander Wehrle, Geschäftsführer der Rheinländer äußerte sich in der "Bild" dazu wie folgt:

"Wenn das am Ende dauerhaft so wäre, wäre das nicht sonderlich glücklich und beträfe alle Westklubs. Dann müssen diese Vereine sich zusammen tun und gemeinsam nach einer Lösung suchen. Je länger so ein Trainingsverbot schließlich dauert, desto mehr käme es einem Berufsverbot gleich und das kann nicht das Ziel sein. Aber wir sind mit der Staatskanzlei und den Behörden deshalb in Kontakt und im Austausch."

Es bleibt also abzuwarten, ob die Kölner den angesetzten Starttermin noch einmal verschieben müssen.