Marco Friedl
SV Werder Bremen
Friedls Zukunft liegt in der In­nenver­teidi­gung

Zeruan

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In der vergangenen Saison musste Marco Friedl in der Abwehr des SV Werder Bremen oft als Linksverteidiger aushelfen. Doch damit soll jetzt erstmal Schluss sein: Mit Felix Agu wurde ein neuer Spieler für die Position verpflichtet, weshalb sich der Österreicher nun wieder voll auf seine Stammposition in der Innenverteidigung konzentrieren kann.

Denn wie Frank Baumann weiß, gibt es "für jeden Spieler irgendwann den Zeitpunkt, an dem man seine beste Position finden sollte". Und die liegt bei Friedl wohl doch recht eindeutig im Zentrum. Auch wenn er es "außen sehr ordentlich gemacht hat", wie der Werder-Sportdirektor hinzufügt.

Laut "Deichstube" wird Friedl daher intern langfristig als die Zukunftslösung für die linke Innenverteidiger-Position gesehen. Dort ist aktuell noch Niklas Moisander gesetzt, der jedoch zuletzt immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte und zudem nun in sein letztes Vertragsjahr geht. Der 34-Jährige könnte also in seiner vielleicht letzten Saison als Mentor für seinen designierten Nachfolger dienen.

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Sommerfahrplan 2020/21 der Bundesliga-Klubs

Auch im Testspiel am Sonntag, das Moisander verletzungsbedingt verpasste, übernahm Friedl in der ersten Hälfte den Part als linker Innenverteidiger. Dabei half er mit, den Kasten beim 2:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig sauber zu halten.

Wie es nach dem Testspiel mit Werder und den 17 anderen Vereinen während der Vorbereitung auf die neue Saison weitergeht, könnt Ihr jederzeit unserem Sommerfahrplan 2020/21 der Bundesliga-Klubs entnehmen.