Eugen Polanski hat sich eine weitere Option für den Posten auf der linken Schiene aufgebaut. Beim 1:0-Erfolg von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Union Berlin setzte der Trainer auf Jens Castrop. Vor dem Duell mit dem FC Bayern München (6. März, 20:30 Uhr) erklärte der Trainer nun die Hintergründe seiner Entscheidung und deutete an, dass das kein Einzelfall bleiben muss.
Lukas Ullrich ist gewissermaßen der letzte verbliebene nominelle Linksverteidiger im Kader und hatte zuvor dreimal in Folge von Beginn an gespielt. Eine Denk- oder Verschnaufpause für den 21-Jährigen sei die Umstellung jedoch nicht gewesen, betonte Polanski.
Passendes Profil gegen Trimmel
„Es ging nicht um eine Pause für Ulle, sondern um ein anderes Spielerprofil gegen Christopher Trimmel,“, erklärte der Gladbach-Coach. Die Überlegung habe sich bestätigt: Castrop habe viele gute Aktionen gehabt und auch eine Gelbe Karte gegen den Union-Rechtsverteidiger „gezogen“.
Defensiv habe der 22-Jährige ebenfalls überzeugt. Zudem funktionierte die Abstimmung auf der linken Seite mit Wael Mohya, der offensiv vor ihm eingesetzt wurde. „Das hat gut geklappt“, so Polanski.
Ullrich habe es in den Partien zuvor zwar ebenfalls „gut gemacht“, doch der Trainer betonte die Bedeutung von Konkurrenz im Kader. Castrop bringe dabei eine besondere Eigenschaft mit: „Jens ist wahrscheinlich der Spieler bei uns im Kader, der die meisten Positionen spielen kann.“
Deshalb könnte der polyvalente Mittelfeldspieler auch künftig auf der linken Schiene auflaufen. „Ich behalte mir schon vor, Jens da öfter spielen zu lassen“, stellte Polanski klar – „aber genauso auf anderen Positionen.“


In München wird Gladbach zwar noch in Ihre Bestandteile zerlegt. Aber ab danach sehr attraktives Programm
alles egal wo Castrop spielt, Hauptsache S11 in den kommenden Partien
Muss spielen.