1. FSV Mainz 05 | 1. Bundesliga

Nach Zu-null-Sieg: Fischer lobt Defen­si­var­beit

19.10.2026 - 12:14 Uhr Gemeldet von: Thorben Lorenzen | Autor: Thorben Lorenzen

Urs Fischer hatte vor dem Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 eine klare Forderung an seine Mannschaft gestellt: Nach zehn Gegentoren aus den vorherigen drei Partien sollte der 1. FSV Mainz 05 defensiv wieder deutlich stabiler auftreten. Beim 1:0-Erfolg am Samstag setzte das Team diese Vorgabe um.

Fischer reagierte dafür auch personell. Danny da Costa rückte erstmals wieder in die Anfangsformation und ersetzte Fabio Gruber, der an den ersten fünf Spieltagen jeweils begonnen hatte. Stefan Posch wechselte dadurch in die Mitte der Dreierkette, während Kacper Potulski seinen Platz auf der linken Seite behielt.

„Ich wollte mit da Costa und Poschi in der Mitte etwas mehr Erfahrung auf den Platz bekommen“, erklärte Fischer nach der Partie. Die Konstellation war für den Coach nicht völlig neu: „Die drei Jungs haben auch schon in der letzten Spielzeit das eine oder andere Spiel zusammen gespielt.“ Die Umstellung zahlte sich aus – Mainz ließ keinen Gegentreffer zu.

Fischer sieht eine der „besten Halbzeiten“


Besonders mit den ersten 45 Minuten war Fischer sehr zufrieden. Er sprach von einer „tollen ersten Hälfte“ und hob sowohl die Bereitschaft in den Duellen als auch das Spiel mit dem Ball hervor. „Es war eine unserer besten Halbzeiten. Was gefehlt hat, ist das zweite Tor“, bilanzierte der Trainer.

Nach der Pause entwickelte sich laut Fischer zunehmend ein Kampfspiel. Seine Mannschaft habe die vielen Duelle und hohen Bälle jedoch gut angenommen und „das Tor toll verteidigt“. Das Lob wollte er dabei nicht allein auf die Abwehr beschränken: „Es haben alle, nicht nur die Fünferkette, sondern auch das Dreiermittelfeld plus die Sturmspitzen wirklich gut gemacht.“

Damit gelang Mainz genau die Reaktion, die Fischer nach den zuletzt zehn Gegentoren eingefordert hatte. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) soll die neue Stabilität im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen bestätigt werden. Nach dem überzeugenden Auftritt auf Schalke gibt es für den Coach aktuell wohl nur wenige Gründe, an der erfolgreichen Abwehrformation etwas zu verändern.

Quelle: Pressekonferenz