Pokal-Aus für Borussia Dortmund! Die Westfalen konnten sich am Dienstagabend nicht gegen Zweitligist FC St. Pauli durchsetzen. Nach 0:2-Rückstand zur Halbzeit reichte es beim BVB nur noch für den 1:2-Anschlusstreffer, erzielt von Erling Haaland.
Die Hamburger hatte früh Grund zum Jubeln: Etienne Amenyido brachte seine Farben schon in der 4. Minute in Führung. Nach einer Hereingabe konnte er den Ball etwas glücklich mitnehmen und an Borussen-Keeper Kobel vorbeischieben.
Dortmund nahm das Zepter anschließend zwar in die Hand, Zählbares sprang vor der Pause aber nur noch mal aufseiten des Gegners heraus. Wobei der Torschütze ein Schwarz-Gelber war: Axel Witsels Klärungsversuch vor Amenyido landete im eigenen Gehäuse (40.).
Aus dem laufenden Spiel heraus wollte dem Erstligisten einfach kein Treffer gelingen. Per Handelfmeter (nach Eingriff des Video-Schiedsrichters) sorgte Haaland für das 1:2. In der verbleibenden halben Stunde ließ Pauli das Herz auf dem Platz und warf sich in alle Duelle und Dortmunder Torabschlüsse.
Mit Erfolg: Der Klub vom Millerntor folgt dem HSV (Sieg gegen Köln) als nächster Hamburg-Klub ins Viertelfinale des Wettbewerbs. Borussia Dortmund hingegen streicht als Titelverteidiger die Segel.
Die Aufstellung von Borussia Dortmund
Was die Aufstellung der Borussia im Pokal betrifft, musste Trainer Marco Rose im Vergleich zum Bundesligaspiel gegen Freiburg (5:1) zwei Änderungen zwangsläufig vornehmen.
Emre Can laboriert bekanntlich an einem Muskelfaserriss, kurz vor Spielbeginn wurde außerdem der Ausfall von Mahmoud Dahoud (Rückenschmerzen) bekannt. Manuel Akanji und Axel Witsel übernahmen ihre Posten. Ein dritter Tausch erfolgte in der Offensive: Anstelle von Malen (Bank) lief Hazard auf.
Während im Fall von Can schon klar ist, dass er auch das anstehende Bundesligaduell mit der TSG Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr) verpasst, soll Dahouds Nichtberücksichtung gegen Pauli schlicht eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein.














