Borussia Dortmund hat seinen erfolgreichen Start in die diesjährige Champions-League-Saison fortgesetzt. Am ersten Spieltag konnte man in Brügge durch einen 1:0-Sieg drei Punkte einfahren, die nächsten sollten heute folgen: Im Signal Iduna Park ging es für die Männer von Chefcoach Lucien Favre gegen die AS Monaco.
Im Vergleich zur letzten Bundesligapartie in Leverkusen veränderte Favre die Startelf auf vier Positionen. Der genesene Lukasz Piszczek ersetzte Achraf Hakimi. Zudem wurde die Angriffsreihe, bestehend aus Jacob Bruun Larsen, Maximilian Philipp und Christian Pulisic, durch Jadon Sancho, Paco Alcácer sowie Marius Wolf ausgetauscht.
Neben Pulisic, der sich im Vorfeld einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hat, fehlten auch Ömer Toprak (Muskelfaserriss), Marcel Schmelzer (Knieprobleme) und Shinji Kagawa (Adduktorenprobleme) verletzungsbedingt im Kader.
Aufstellung von Borussia Dortmund
In einer intensiv geführten ersten Halbzeit blieben beide Mannschaft ohne Tore. Die Borussia, die den besseren Start erwischte, hätte genauso gut in Führung gehen können wie die Gäste aus Monaco.
Die beste Gelegenheit für den Klub aus dem Fürstentum ergab sich in der 19. Minute, als ein Schuss des belgischen Nationalspielers Youri Tielemans fast im rechten Eck einschlug – BVB-Keeper Roman Bürki zeigte sich jedoch in guter Verfassung und vereitelte ein Tor.
Aufseiten der Dortmunder war es Marius Wolf, der um ein Haar das 1:0 erzielte – aber auch hier war der Tormann zur Stelle, der Ex-Wolfsburger Diego Benaglio (2008-2017) hielt seinen Kasten sauber (39.).
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— Borussia Dortmund (@BVB) October 3, 2018
Der zweite Durchgang startete mit einem personellen Wechsel beim BVB. Jacob Bruun Larsen, der damit sein Debüt in der Champions League feierte, kam für Wolf ins Spiel. Dieser Tausch sollte sich nur wenige Minuten später bezahlt machen: Der 20-Jährige war nach Vorlage von Sancho zum 1:0 zur Stelle (51.).
Eine Viertelstunde später folgte die nächste nennenswerte Aktion: Es gab einen Foulelfmeter für den Bundesligisten, nachdem Glik zuvor Marco Reus im Strafraum von den Beinen geholt hatte. Der Schütze Paco Alcácer knallte das Leder allerdings zum Leidwesen der Dortmunder mittig an die Latte (69.).
Nur drei Minuten später bügelte die Leihgabe des FC Barcelona seinen Fauxpas dann aber wieder aus: Nach toller Vorarbeit von Reus glänzte Alcacer als Torschütze des 2:0 (72.). In drei Spielen traf der Spanier nun also schon insgesamt viermal im Trikot der Westfalen – eine starke Quote.
Zum Ende hin ließ die Borussia dann nichts mehr anbrennen und legte kurz vor dem Schlusspfiff sogar noch einen dritten Treffer nach. Marco Reus traf, nachdem er zuvor von Bruun Larsen in Szene gesetzt wurde (90.+2).
Der derzeitige Tabellenführer der Bundesliga spring somit kurzerhand vor Atletico Madrid auch an die die Spitze der Gruppe A der Champions League.










