Borussia Dortmund | 1. Bundesliga

Kovač erklärt taktischen Kniff gegen Bayern

01.11.2026 - 11:23 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Borussia Dortmund hat sich beim 2:2 gegen den FC Bayern München mit einer taktischen Anpassung einen Punkt gesichert. Obwohl die Aufstellung zunächst auf eine Dreier- beziehungsweise Fünferkette hindeutete, setzte Cheftrainer Niko Kovač von Beginn an auf eine Viererabwehrkette. Auf der Pressekonferenz nach dem Bundesliga-Spitzenspiel erläuterte der Kroate die Überlegungen dahinter.

„Sicherlich hat die Aufstellung so ausgeschaut, als ob wir eine Dreierkette spielen, aber das war sie nicht“, stellte Kovač klar. Der BVB habe bewusst auf eine Viererkette gesetzt, um den Münchnern weniger Möglichkeiten zu geben, Druck aufzubauen, und selbst höher attackieren zu können.

„Dadurch hatten wir einen Spieler mehr im Mittelfeld“, erklärte der Coach. Besonders im ersten Durchgang sei dieser Ansatz aufgegangen. Gleichzeitig mussten die Dortmunder die Tiefenläufe der Bayern-Außenverteidiger konsequent mitgehen, was laut Kovač ebenfalls gut funktionierte.

Dortmund hält dem Druck stand


Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Münchner zunehmend die Kontrolle und erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten. Dennoch gelang es dem BVB, zweimal einen Rückstand auszugleichen. Zunächst traf Serhou Guirassy zum 1:1 (60.), ehe Joker Fábio Silva in der 89. Minute den 2:2-Endstand herstellte.

„In der zweiten Halbzeit hat München sehr viel Druck gemacht und du brauchst auch etwas Glück in München“, räumte Kovač ein. Mit der Leistung seiner Mannschaft zeigte er sich dennoch zufrieden: „Meine Mannschaft hat hier über 90 Minuten alles gegeben und wir haben uns den Punkt auch verdient.“

Quelle: Pressekonferenz