Mit welcher taktischen Ausrichtung Eintracht Frankfurt am Sonntag (17:30 Uhr) gegen den Hamburger SV antreten wird, ist noch offen. Cheftrainer Adi Hütter wollte sich auf der Pressekonferenz am Freitag nicht festlegen, ob er erneut auf das zuletzt erfolgreiche 4-2-3-1-System setzt oder zur Variante mit zwei Stürmern zurückkehrt.
„Das lasse ich immer gerne bewusst offen“, erklärte Hütter. Gleichzeitig zeigte er sich mit der jüngsten Formation zufrieden: „Das hat gut funktioniert.“ Besonders das Zusammenspiel von Jonathan Burkardt als Sturmspitze und Can Uzun in der Rolle dahinter wusste zu überzeugen.
Auch die Leistungen der weiteren Offensivkräfte hob der Österreicher hervor. Farès Chaïbi befinde sich in einer „außerordentlich guten Verfassung“, während Ritsu Dōan vor allem mit seiner Spielintelligenz und taktischen Disziplin punkte.
Doppelspitze würde einen Zehner kosten
Eine Rückkehr zur Doppelspitze bleibt dennoch eine Option. Schließlich verfügen die Frankfurter mit Burkardt und Younes Ebnoutalib über zwei treffsichere Angreifer. Hütter verwies auf deren jüngste Leistungen: „Johnny macht ein Tor, legt eins auf, Younes kommt rein, macht ein Tor. Beide haben schon viele Tore gemacht.“
Die Entscheidung für zwei Angreifer hätte allerdings Auswirkungen auf die Besetzung des offensiven Mittelfelds. „Spielen wir mit einer Doppelspitze, dann muss einer von den Zehnern raus“, erläuterte Hütter.
Ob die Eintracht gegen den HSV also erneut mit Burkardt als alleiniger Spitze und Uzun dahinter beginnt oder Ebnoutalib von Anfang an dazustößt, ließ der Coach unbeantwortet. „Das werden wir am Sonntag alles sehen“, hielt Hütter fest.

