Ermedin Demirović hat sich in der Champions League bislang äußerst treffsicher präsentiert, wartet in der Bundesliga aber bereits seit vier Spielen auf seinen zweiten Saisontreffer. Beim jüngsten 0:1 des VfB Stuttgart gegen den Hamburger SV ließ der 28-Jährige gute Möglichkeiten ungenutzt und zeigte sich anschließend entsprechend enttäuscht.
Trainer Sebastian Hoeneß suchte nach der Partie kurz das Gespräch mit seinem Angreifer, sieht jedoch keinen Grund für grundsätzliche Zweifel. „Das ist das Los eines Stürmers“, erklärte der Coach am Montag. Entscheidend sei für ihn auch, dass Demirović überhaupt regelmäßig in gefährliche Situationen komme: „Er hatte die Chancen und hat sich in die Situation gebracht. Das ist immer ein gutes Zeichen.“
In der Champions League besonders effizient
International sieht die Bilanz deutlich anders aus. Nach seinem Dreierpack gegen Viking Stavanger traf Demirović auch gegen Slovan Bratislava und steht damit bei vier Champions-League-Toren. Damit liegt er aktuell gleichauf mit Erling Haaland von Manchester City und Nicolò Tresoldi von der Club Brügge KV – benötigte für seine Treffer allerdings lediglich 72 Einsatzminuten.
„In der Champions League gibt es keinen, der bezogen auf die Minutenzahl eine bessere Quote hat“, hob Hoeneß hervor. Sorgen um seinen Torjäger macht er sich ohnehin nicht: „Medo ist mittlerweile wirklich jemand, der über Jahre nachgewiesen hat, dass er Tore schießen kann.“
Schon am Dienstag (21:00 Uhr) bietet sich Demirović gegen Atlético Madrid die nächste Gelegenheit, seine starke Ausbeute in der Königsklasse weiter auszubauen.


