Fabio Silva sammelt bei Borussia Dortmund zunehmend Argumente für mehr Spielzeit. Der portugiesische Angreifer hatte beim jüngsten 2:2 gegen den FC Bayern München mit seinem späten Ausgleichstreffer auf sich aufmerksam gemacht. Cheftrainer Niko Kovač zeigte sich auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Real Betis Balompié (Mittwoch, 21:00 Uhr) entsprechend zufrieden mit der Entwicklung des Offensivspielers.
„Man sieht, dass er sich entwickelt hat“, erklärte Kovač. Gerade für Spieler, die neu nach Deutschland kommen, sei die Anpassung an die hohe Intensität der Bundesliga eine Herausforderung. Neben der Eingewöhnung benötigten sie auch Spielrhythmus und die entsprechenden körperlichen Voraussetzungen.
Bei Silva sieht der BVB-Coach inzwischen deutliche Fortschritte. „Nicht nur, weil er jetzt das entscheidende Tor zum 2:2 gemacht hat, sondern die Art und Weise: Wenn er reinkommt, bringt er noch mal frischen Wind. Wenn er von Beginn an spielt, macht er es auch gut“, betonte Kovač.
Ob sich der Angreifer damit dauerhaft für die Startelf empfehlen kann, ließ der Trainer offen. Klar ist allerdings, dass Silva seine Rolle derzeit zur Zufriedenheit des Coaches ausfüllt. „Er nimmt den Kampf an und würde gerne immer spielen, das weiß ich“, so Kovač. Bei seinen Einwechslungen liefere der Portugiese genau das, was die Mannschaft brauche.
„Und so soll es in Zukunft auch sein. Ich bin sehr zufrieden mit ihm“, unterstrich Kovač abschließend. Eine konkrete Aussicht auf einen baldigen Stammplatz verband er mit seinem Lob somit nicht.


