Jonas Hofmann gehört nicht zum Europa-League-Kader von Bayer 04 Leverkusen. Ob er überhaupt noch lange zum Kader des Werksklubs gehört, scheint obendrein unsicher zu sein. Trainer Carles Martínez ordnete die jüngste Entscheidung auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Union Berlin ein und ließ dabei auch die Zukunft des Routiniers offen.
Auf die Frage, ob ein möglicher Wechsel bei der Nicht-Nominierung eine Rolle gespielt habe, erklärte Martínez: „Der Markt ist nicht zu 100 Prozent geschlossen. Wir werden sehen, was mit Jonas passiert. Die Möglichkeit ist da. Wir müssen ein paar Tage länger abwarten.“ Mit Hofmann habe er bereits vor einigen Wochen über dessen Situation gesprochen, sodass dieser im Bilde sei.
Der Al-Shabab FC aus Riad (Saudi-Arabien) gilt nach wie vor als stark interessiert.
Kurzfristig wird Hofmann gebraucht
Aktuell trainiert Hofmann weiterhin regulär mit der Mannschaft und kann trotz der fehlenden Europa-League-Meldung logischerweise national zum Einsatz kommen. Aufgrund personeller Probleme auf den offensiven Außenbahnen könnte der 34-Jährige bereits gegen Union wieder gefragt sein. „Natürlich kann ein Spieler wie Jonas uns helfen, morgen besser zu performen“, so Martínez.
Wie es langfristig mit Hofmann weitergeht, bleibt unterdessen zunächst offen. Seine Nicht-Nominierung für die Europa League unterstreicht jedoch die derzeit unsichere Situation des Offensivspielers.


