Bei Kennet Eichhorn beginnt nach seiner langen Pause nun Schritt für Schritt die sportliche Eingliederung bei Bayer 04 Leverkusen. Der 17-jährige Mittelfeldspieler arbeitet seit dieser Woche wieder auf dem Vereinsgelände, nachdem ihn eine behandlungsbedürftige Stoffwechselstörung über Monate ausgebremst hatte.
Cheftrainer Carles Martínez machte am Mittwoch deutlich, dass Eichhorn dabei ohne Zeitdruck aufgebaut werden soll. „Er war lange ohne Training und hat keinen Fußball gespielt. Dazu kam er erst im Sommer nach Leverkusen. Er hat allgemein noch nicht viel mit uns gearbeitet“, erklärte der Spanier.
Entsprechend soll der weitere Verlauf eng mit dem Spieler sowie der medizinischen Abteilung abgestimmt werden. „Es geht Schritt für Schritt in Absprache mit den Physios, den Ärzten und ihm. Wenn er sich bereit fühlt für den nächsten Schritt, dann wird er ihn machen“, sagte Martínez. Einen konkreten Zeitplan gibt es weiterhin nicht: „Ob in einer Woche oder in einem Monat, weiß ich nicht. Es ist wichtig, das zu respektieren.“
Martínez hofft, dass „Normalität einkehrt“
Der nächste große Schritt ist bereits klar umrissen. Eichhorn soll zunächst wieder ins Mannschaftstraining integriert werden und dabei auch sportlich Anschluss an seine neuen Teamkollegen finden. „Der nächste Schritt ist, mit dem Team zu arbeiten, sich gut zu fühlen und eine Verbindung aufzubauen“, erklärte Martínez.
Für den im Sommer von Zweitligist Hertha BSC verpflichteten Youngster wäre das zugleich der Beginn einer bislang noch ausgebliebenen sportlichen Eingewöhnung bei der Werkself. Aufgrund seiner Erkrankung stand Eichhorn noch in keiner Partie für Leverkusen auf dem Platz. Umso wichtiger ist für Martínez, dass der Mittelfeldspieler wieder regelmäßig am Vereinsgelände arbeiten kann und „Normalität einkehrt“.


