Der 3. Spieltag der Bundesliga-Saison 2026/27 steht vor der Tür! Zeit für die letzten Anpassungen an unseren voraussichtlichen Aufstellungen.
In dieser Woche haben wir bei zwei Teams noch eine Last-minute-Änderung vorgenommen. Dazu gibt es einige Positionen, bei denen wir uns auch kurz vor dem Wochenende nicht eindeutig festlegen können.
Last-minute-Änderungen
Bayer 04 Leverkusen:
Diaby könnte schneller in die Startelf rücken als zunächst angenommen. Trainer Martínez machte zwar deutlich, dass der Rückkehrer nach wie vor behutsam aufgebaut werden soll, gleichzeitig sei es aber eine Option, seine Einsatzzeit nach dem gelungenen jüngsten Auftritt bereits deutlich zu erhöhen. Wir gehen deshalb inzwischen mit Diaby von Beginn an. Leidtragender wäre Afonso Moreira, der sich mit seinen bisherigen Auftritten und bislang ohne Scorerpunkt in der Liga noch nicht nachhaltig festspielen konnte.
Eintracht Frankfurt:
Die Besetzung der zweiten Zentrumsposition neben Onyedika ist aktuell ausgesprochen schwer vorherzusagen. Götze brachte gegen Augsburg zwar seine Qualitäten am Ball ein, ließ mit nur 20 Prozent gewonnenen Zweikämpfen aber die von Hütter geforderte Intensität vermissen. Chaïbi war unter der Woche krank und konnte nach seiner Einwechslung zuletzt ebenfalls keine Argumente sammeln, während Aséko nach seinem Trainingsrückstand noch nicht bei 100 Prozent ist. Wir entscheiden uns daher knapp für Højlund. Zwar stehen für ihn in den ersten beiden Ligaspielen lediglich elf Einsatzminuten zu Buche, sein Profil erscheint uns für das intensive und geradlinige Mainzer Spiel aber aktuell als die passendste Lösung.
50/50-Entscheidungen
Borussia Dortmund:
Auf der Schiene sehen wir Beier und Ryerson nahezu gleichauf. Beier ist eine ernsthafte Option für die linke Seite, wodurch Svensson nach rechts wechseln könnte. In diesem Fall wäre Ryerson derjenige, den es im Zuge einer möglichen Rotation aus der Startelf treffen würde. Entscheidet sich Kovač dagegen für die eingespieltere Variante, dürfte der Norweger seinen Platz behalten. Für uns ein echtes 50/50.
SC Freiburg:
Das Duell zwischen Scherhant und Grifo bleibt an diesem Spieltag extrem eng. Vom Spielprofil her passt Grifo eigentlich hervorragend zur Aufgabe gegen Gladbach. Scherhant ist allerdings sehr gut in die Saison gekommen und hat sich im direkten Konkurrenzkampf aktuell einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Auch Schuster hob auf der Pressekonferenz noch einmal ausdrücklich dessen Entwicklung hervor. Deshalb bleibt Scherhant bei uns knapp vorne – Grifo ist diesmal aber eine absolut realistische Startelfoption.
1. FC Köln:
In der Offensive ist praktisch alles denkbar. Dallinga ist nach seiner Erkrankung wieder zurück und laut Wagner auch ein Kandidat für die Startelf. Gleichzeitig bleibt Ache eine naheliegende Option, und auch Thielmann muss sich keineswegs verstecken. Ebenso denkbar ist eine Doppelspitze mit Ache und Dallinga, wodurch wiederum Thielmann seinen Platz verlieren könnte. Einen klaren Favoriten sehen wir zwischen den drei Spielern deshalb aktuell nicht – jeder hat aus unserer Sicht ungefähr die gleichen Chancen. Dallinga sammelte mit seinem Doppelpack als Joker gegen Hoffenheim am 1. Spieltag allerdings bereits Pluspunkte.
Auch im zentralen Mittelfeld gibt es ein Fragezeichen. Jóhannesson war aufgrund einer Erkältung einige Tage nur eingeschränkt dabei, weshalb Krauß eine sehr ernsthafte Alternative darstellt. Wir lassen Jóhannesson aufgrund seiner bisherigen Rolle und seines größeren offensiven Outputs neben dem eher absichernden Skhiri minimal vorne, ein Start von Krauß wäre aber keineswegs überraschend.

