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Gamechanger am Donnerstag: Neue Folge online!

22.10.2026 - 19:40 Uhr Gemeldet von: Bryan Herter | Autor: LigaInsider

Endlich wieder Donnerstag! Bevor morgen der 7. Spieltag beginnt, hört am besten schon jetzt in die neue Folge unseres Podcasts „Gamechanger am Donnerstag“ rein.

Bryan, Fadi und Sveno sind diese Woche am Start, kümmern sich wie gewohnt um alle Match-Ups und bringen ihre Gamechanger ins Spiel. Dazu kommen zum Abschluss dann natürlich die Shrimps auf den Grill, also die absoluten Unterschiedsspieler des Spieltags inklusive Treffergarantie. ⚽

Die Trainer-Pyramide vor dem 7. Spieltag


Sveno und sein Komitee haben folgende Änderungen vor dem 7. Spieltag durchgeführt. Wie hättet ihr entschieden und warum?

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Hintergründe der Änderungen


Kompany (Stufe 1)
Kompany steht vor Spieltag 7 auf der 1. Überzeugende Leistung gegen Leipzig – ein Gegner, der aktuell natürlich sehr schwach ist, aber die Bayern finden wieder zu dominanten Auftritten. Jetzt kommt das Spitzenspiel in Freiburg, und auswärts muss man das bestätigen.
 
Schuster, V. Wagner (Stufe 2)
Apropos Freiburg: Gegen Leverkusen hat sich gezeigt, dass man noch nicht ganz da ist, wo man am Ende sein will, sein kann und irgendwann sein wird. Den nächsten Schritt hat Schuster längst herausgearbeitet, deshalb gehört er definitiv in die Riege der Top-3-Trainer. Aber dieser Schritt ist nicht einfach: die defensive Stabilität gegen die Top-Teams ein Stück weit für offensive Gefahr zu opfern. Gegen Leverkusen war es eng, am Ende hat es nicht gereicht. Jetzt kommen die Bayern. Zieht Schuster das, kann der Wechsel wieder stattfinden – Schuster auf die 1, Kompany auf Stufe 2.
 
V. Wagner bleibt mit Elversberg auf Stufe 2. So mutig zu spielen, sich weiterhin um gar nichts zu scheren und auch gegen Augsburg den Stiefel durchzuziehen, ist aller Ehren wert. Gegenüber anderen Aufsteigern hat Elversberg damit einen riesigen Vorteil. Dieser Mann ist auf allen Ebenen top: Kommunikation, taktische Qualität, absoluter Fachmann, eine Figur nach außen. Er ist ein Top-3-Trainer der Liga.
 
Kovac, Thioune, Martinez (Stufe 3)
Kovac stürzt eine weitere Stufe ab. Hier liegt ein Riesenproblem: Kovac beschränkt sich selbst. Auf der defensiven Stabilität könnte er den nächsten Schritt aufbauen – er macht ihn einfach nicht. Dass ihm ein paar Spieler fehlen, die total relevant gewesen wären und es ihm vereinfacht hätten, klammere ich nicht aus, lasse es aber nur halb gelten. Er muss jetzt zeigen, dass er die Stabilität, die er sich selbst erschaffen hat, nutzt, um nach vorne Lösungen zu finden. Sonst ist der Ceiling mit ihm erreicht, und ab da geht es nur noch bergab – dann ist das nicht mehr aufzuhalten und bei Dortmund kommt am Ende gar nichts heraus.
 
Thioune auf Stufe 3, überraschend hoch. Aber mit der Installation von Füllkrug hat sich das ganze Team in dessen Windschatten hochgezogen, inklusive Trainer. Thioune hat die richtige Mentalität hineingebracht – diese Resilienz, von der er immer spricht, gefällt mir richtig gut. Und im Windschatten von Füllkrug und dieser Resilienz entwickeln sich spielerische Elemente: Regeer ist da, gut installiert und instruiert, mit klaren Leitlinien, die er den Spielern mitgibt. Wahrscheinlich ist Thioune hier am Limit, aber wir beobachten das weiter. Er hat sich die Stufe erarbeitet, auch wenn es gegen Paderborn nur ein Unentschieden gab.
 
Martinez bleibt auf Stufe 3 – erst einmal beobachten. Er hat aber auf jeden Fall die Chance, Wagner und Schuster künftig unter Druck zu setzen. An den Schwachstellen arbeitet er, und man sieht, dass das bereits Früchte trägt.
 
Baum, Ilzer, Fischer, Polzin (Stufe 4)
Baum geht eine Stufe nach unten, vier sieglose Spiele. Gegen Elversberg war die Chance, sich oben zu etablieren, aber gerade fehlt viel. In den ersten Spielen wurde viel overperformt, deshalb haben wir dort immer die Bremse reingehauen. Jetzt muss er das Ruder herumreißen und ich bin gespannt, was am Wochenende gegen Union passiert. Mit solchen Gegnern hat man grundsätzlich Schwierigkeiten – vielleicht zeigt er uns, dass er die nächste Stufe erreicht. Zu Hause erwarte ich den Sieg, dann sehen wir, wo er landet.
 
Ilzer eine Stufe hoch. Er ist ein guter Trainer. Zwar war es nur Gladbach, aber aus den Spielern, der Kombination und der Spielidee kann etwas werden. Der Saisonstart war sehr holprig, jetzt muss er nachlegen. Stufe 5 passt nicht, Stufe 4 ist der aktuelle Leistungsstand. Schwächen gibt es weiterhin, etwa in der Absicherung der Spieler – deshalb frisst Hoffenheim zu viele Gegentore und das muss aufhören. Mit Leverkusen kommt jetzt ein Gegner, an dem er beweisen kann, das zu stoppen. Gelingt es, geht der Blick wieder nach oben.
 
Fischer bleibt, wo er ist. Ein etwas neuer Fischer: hinten etwas anfälliger, vorne etwas riskanter. Weiter beobachten, die Stufe bleibt.
 
Polzin geht eine Stufe nach oben auf Stufe 4. Wir beobachten bei ihm mit limitiertem Spielermaterial eine sehr variable Aufstellung, immer an den Gegner angepasst, und sehr gute Verflechtungen untereinander, die er herausarbeitet, forciert und fördert. Deshalb kommt Hamburg zu unspektakulären, aber sehr markanten Siegen. Polzin ist die Schlüsselfigur beim HSV. Die Vertragsverlängerung war das richtige Zeichen, auch wenn wir das zunächst bezweifelt hatten.
 
Hütter, Hoeneß, Muslic, R. Wagner, Demichelis (Stufe 5)
Hütter geht in Ermangelung von Alternativen eine Stufe nach oben, von der Bank auf Stufe 5. Frankfurt hat sich den Sieg geholt und überkorrigiert, genau wie wir es letzte Woche erahnt hatten. Jetzt muss man sehen, wie sich das mit Uzun verhält – diesen Spieler muss er integrieren. Gegen Dortmund hat Frankfurt die Chance zu beweisen, dass man oben noch mitspielt. Ansonsten ist die Eintracht insgesamt auf dem absteigenden Ast, Stichwort Krösche und die gesamte Situation. Sollte auch Uzun abgesägt werden, muss man sehr genau hinschauen. Hat Hütter nur das Team im Auge und holt das Maximum heraus, kann er am Ende vielleicht noch einmal Stufe 4 angreifen. Im Moment ist er auf Stufe 5 gut aufgehoben.
 
Genauso Hoeneß. Gerade passt nicht viel – kein Momentum, kein Erfolgserlebnis, der Funke springt nicht über. Vielleicht hat sich das auch abgenutzt. Deshalb weiterhin Stufe 5.
 
Muslic ist ein guter Mann mit einem sehr limitierten Team, aus dem er das Maximum herausholt. Aber sobald er nach vorne mehr kreieren will und das nicht klappt, öffnet sich Schalke hinten – und das ist selten ein gutes Zeichen. Der Trainer muss andere Ansätze fahren.
 
R. Wagner: nicht viel zu sehen. Manchmal ein paar Ideen, die aber nicht zünden, dazu die Schläfrigkeit von Köln. Stufe 5 ist gerade das Maximum. Weiter beobachten.
 
Demichelis rückt wieder herunter, nachdem er letzte Woche wider Willen eine Stufe hochgerückt war. Nach der Bayern-Niederlage direkt wieder nach unten – da gehört er aktuell hin. Bezüglich der taktischen Ein- und Aufstellung von Leipzig ist er ein klares Downgrade zu Werner aus der letzten Saison. Da passt die ganze Konstellation nicht, Tendenz nach unten.
 
Blessin, Lustrinelli, Kettemann (Bank)
Blessin sitzt mit Gladbach auf der Bank. Letzte Woche war er hereingerückt, weil Hütter herausgeflogen war, musste aber sofort wieder raus. Bei Gladbach passt gerade nicht viel, er kann seine Stärken nicht zeigen, hat sich in der Darstellung leicht angepasst und verändert und bleibt sich nicht treu. Da ist Vorsicht geboten.
 
Lustrinelli hat bei Union etwas angepasst – der erste Schritt in die richtige Richtung, aber weiterhin sehr dünn, deshalb bleibt er auf der Bank.
 
Kettemann: Da muss noch mehr kommen.
 
Demichelis ist so schwach, dass Kettemann, Lustrinelli oder Blessin ihn angreifen können. Oder Hütter geht wieder baden, oder Wagner packt es nicht – dann haben die drei von der Bank ihre Chance. Aktuell ist das unsere Pyramide.

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Quelle: LigaInsider