Mikey Moore musste sich beim 1:1 des 1. FC Köln gegen Union Berlin zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Nachdem der offensive Mittelfeldspieler zuletzt sowohl gegen Schalke 04 als auch im DFB-Pokal von Beginn an aufgelaufen war, entschied sich Cheftrainer René Wagner diesmal für eine andere Startelfbesetzung. Dahinter steckten mehrere Überlegungen.
Auf die Frage, ob Moore sich derzeit etwas schwer tue oder die Entscheidung aus Gründen der Belastungssteuerung gefallen sei, antwortete Wagner auf der Pressekonferenz: „Beides ein bisschen.“ Gleichzeitig verwies er auf die jüngsten Startelfeinsätze des Offensivspielers und dessen Qualitäten als Einwechselspieler: „Er hat auch von der Bank schon gezeigt, dass er viel Energie bringen kann.“
Eine wichtige Rolle spielten zudem taktische Überlegungen. Wagner hatte mit einer möglichen Fünferkette der Berliner gerechnet und wollte mit zwei defensiveren Mittelfeldspielern auf dem Platz flexibel bleiben. Deshalb erhielt Isak Jóhannesson, der sich zuvor im Pokal als Torschütze ausgezeichnet hatte, den Vorzug.
„Der Gedanke war, dass wir da flexibel bleiben und mit der Einwechslung hinten raus noch gefährlich werden wollten“, erklärte der FC-Coach. Die Maßnahme war somit nicht ausschließlich auf Moores persönliche Situation zurückzuführen, sondern auch auf den erwarteten Spielverlauf.
Ob der Offensivspieler beim kommenden Bundesliga-Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen wieder in die Anfangsformation rückt, ist offen.

