Nnamdi Collins hat bei Eintracht Frankfurt nach seiner verletzungsbedingten Pause noch nicht zu seiner gewohnten Form gefunden. Auch bei der deutlichen 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig konnte der 22-jährige Innenverteidiger nicht überzeugen. Trainer Adi Hütter führt die Schwierigkeiten seines Schützlings vor allem auf die fehlende Vorbereitung und die hohe Belastung nach dessen Rückkehr zurück.
Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln verwies Hütter auf den ungünstigen Verlauf der vergangenen Wochen. Collins hatte zunächst fünf bis sechs Wochen gefehlt, ehe er beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig erstmals wieder über die volle Distanz zum Einsatz kam.
Anschließend wurde der 1,88 Meter große Defensivspieler kurzfristig zur deutschen U21-Nationalmannschaft nachnominiert und absolvierte dort ebenfalls 90 Minuten. Gegen Leipzig stand er daraufhin erneut über die gesamte Spielzeit auf dem Platz.
„In Summe ist es dann auch ein bisschen unglücklich, dass er innerhalb kürzester Zeit dreimal 90 Minuten spielt und vorher fünf, sechs Wochen draußen war“, erklärte Hütter. Trotz seiner guten körperlichen Voraussetzungen sei eine solche Belastung nach längerer Pause nicht einfach zu bewältigen.
Einen Zusammenhang mit Collins' unglücklichem Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft vor rund einem Jahr sieht der Eintracht-Coach dagegen nicht. „Das glaube ich nicht, dass das in seinem Kopf noch ein Thema ist“, stellte Hütter klar.
Für Collins geht es somit darum, nach dem schwierigen Saisonstart wieder zu seinem Rhythmus zu finden. Hütters Aussagen machen deutlich, dass der Trainer die jüngsten Leistungen seines Innenverteidigers vor allem im Zusammenhang mit dessen Verletzungspause und der anschließenden Einsatzbelastung bewertet.


