Der Ausfall von Jeremiaha Maluze könnte Otávio bei Eintracht Frankfurt die Chance auf einen Platz in der Startelf eröffnen. Der Sommerneuzugang ist eine der möglichen Alternativen für die Defensive gegen den SC Freiburg, auch wenn Trainer Adi Hütter beim Brasilianer weiterhin Geduld einfordert.
„Er ist ein sehr fleißiger Spieler, versucht Deutsch zu lernen, auch fleißig, was Analysen und Trainings betrifft. Er versucht, in allen Bereichen besser zu werden“, lobte Hütter die Entwicklung des Verteidigers. Mittlerweile befinde sich Otávio „auf einem anderen Niveau als vorher“. Gleichzeitig betonte der Coach, dass dem Neuzugang bewusst Zeit zur Anpassung gegeben werde: „Mir war bewusst, dass ein Spieler wie er Zeit braucht, um zu adaptieren.“
Für einen Einsatz gegen Freiburg könnte auch die körperliche Präsenz in der Defensive sprechen. Angesprochen auf die Kopfballstärke der Breisgauer und die Möglichkeit, deshalb an einer Dreierkette mit drei großgewachsenen Verteidigern festzuhalten, erklärte Hütter: „Ja, könnte sein. Das sind Überlegungen, die ich mir bis Samstag durch den Kopf lassen gehe.“
Ob Otávio durch den Maluze-Ausfall tatsächlich erstmals in die Anfangsformation rückt, bleibt damit offen. Der 24-Jährige gehört aber zu den Optionen, mit denen sich Hütter vor der Partie beschäftigt.


