Sebastian Sebulonsen drängt beim 1. FC Köln mit Nachdruck zurück in die Anfangsformation. Nach seiner Oberschenkelverletzung, durch die der Rechtsverteidiger den Start im DFB-Pokal sowie die ersten beiden Bundesliga-Spiele verpasste, präsentiert sich der Norweger inzwischen wieder in ausgezeichneter körperlicher Verfassung.
Wie gut Sebulonsen aktuell drauf ist, zeigte sich laut EXPRESS unter der Woche im Training. Beim sogenannten Shuttle-Run-Test ließ der 26-Jährige sämtliche Teamkollegen hinter sich und hielt auch dann noch das Tempo hoch, als andere Spieler bereits ausgestiegen waren. Selbst Dauerläufer Ellyes Skhiri konnte nicht mithalten.
Auch darüber hinaus macht Sebulonsen auf sich aufmerksam. Im Abschlussspiel übernahm der ansonsten eher ruhige Profi lautstark Verantwortung, gab Anweisungen und dirigierte seine Nebenleute. Bereits im Sommer-Trainingslager sei erkennbar gewesen, dass er in seiner zweiten Saison beim FC mehr Verantwortung übernehmen möchte.
Castro-Montes-Ausfall öffnet die Tür
Dass Sebulonsen nun auch sportlich besonders gefragt ist, hängt mit dem Ausfall von Alessio Castro-Montes zusammen. Der Konkurrent auf der rechten Seite hat sich eine Muskelverletzung zugezogen und steht vorerst nicht zur Verfügung. Für Sebulonsen bietet sich damit die Gelegenheit, seinen Platz – ausgerechnet im heimischen Derby gegen Borussia Mönchengladbach (11. Oktober) – in der Kölner Startelf zurückzuerobern.
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