Serge Gnabry könnte dem FC Bayern zum Champions-League-Spiel beim FK Bodø/Glimt wieder zur Verfügung stehen. Eine endgültige Entscheidung über eine Kadernominierung des 31-Jährigen steht allerdings noch aus, wie Cheftrainer Vincent Kompany auf der Pressekonferenz vor der Partie erklärte.
„Bei Serge müssen wir noch schauen. Da sprechen wir nach dem Training noch mal“, sagte Kompany. Eine Rückkehr ins Aufgebot sei grundsätzlich möglich: „Das könnte sein, aber wir versuchen, sicher zu sein, dass er das beste Gefühl hat.“ Sollte es für Bodø noch nicht reichen, dürfte sich die Situation zeitnah ändern. „Wenn es nicht heute ist, dann glaube ich, dass wir in den nächsten zehn Tagen hoffentlich alle zur Verfügung haben.“
Gnabry soll nachhaltig zu alter Stärke finden
Bei Gnabry geht es für die Bayern allerdings nicht nur darum, möglichst schnell wieder eine zusätzliche Option zu erhalten. Der Offensivspieler soll nach seiner Pause nachhaltig an sein vorheriges Leistungsniveau herangeführt werden. „Die Hauptsache ist, dass wir nicht vergessen haben, wie gut er letzte Saison war“, betonte Kompany. Genau dorthin soll der Weg wieder führen.
Dabei ist weiterhin Geduld gefragt. „Je schneller er zurück ist, desto besser, aber wir wollen ihn nicht nur diese Woche, sondern für die ganze Saison haben. Da braucht es vielleicht noch ein bisschen Zeit“, erklärte der Bayern-Coach. Sobald Gnabry wieder sein gewohntes Niveau erreicht, erhofft sich Kompany zudem eine „positive Konkurrenz“ auf den Offensivpositionen.
Sollte die Partie in Bodø für Gnabry noch zu früh kommen, bietet sich bereits wenige Tage später die nächste Gelegenheit für eine Rückkehr. Am Sonntag (17:30 Uhr) empfängt der FC Bayern in der Bundesliga die SV 07 Elversberg. Spätestens im Laufe der kommenden zehn Tage rechnet Kompany zumindest grundsätzlich mit einer weiteren Entspannung der Personallage.


