Albian Hajdari kann nach seinem unglücklichen Auftritt gegen Borussia Dortmund auf die Rückendeckung von TSG-Trainer Christian Ilzer zählen. Der Innenverteidiger hatte beim 2:3 gegen den BVB kurz vor Schluss entscheidend Pech: Beim Versuch, eine Hereingabe von Ethan Nwaneri zu klären, beförderte er den Ball zum Dortmunder Siegtreffer ins eigene Tor.
Für Ilzer gehört der Umgang mit solchen Rückschlägen zum Entwicklungsprozess des 23-Jährigen. „Das sind einfach Dinge, die du auf deinem Weg mitnimmst. Er ist noch ein junger Bursche“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem VfB Stuttgart.
Entscheidend sei nun, die Szene aufzuarbeiten und daraus zu lernen. Hajdari müsse „analysieren, was er in dieser Situation hätte besser machen können“, so Ilzer. Im Training gehe es anschließend darum, entsprechende Situationen immer wieder durchzuspielen, damit der Abwehrspieler „in Match-Stresssituationen klar bleibt“ und diese künftig besser lösen kann.
Ilzer fordert Mut statt Zweifel
Grundsätzlich möchte Ilzer die zuletzt anfällige Defensive aber nicht an einzelnen Spielern festmachen. „Wir haben zu viele Gegentore bekommen und wir wollen im Kollektiv besser verteidigen“, betonte der TSG-Coach. Gleichzeitig dürften seine Spieler aufgrund von Fehlern weder zweifeln noch den Mut verlieren.
Vielmehr fordert Ilzer weiterhin einen mutigen Ansatz, allerdings verbunden mit mehr Reife. Hajdari dürfte damit auch nach seinem Missgeschick gegen Dortmund das Vertrauen des Trainers genießen und am Samstag (15:30 Uhr) gegen Stuttgart erneut von Beginn an auflaufen.


