12.06.2019 - 15:27 Uhr Autor: Kristian Dordevic

Das hat sich in den vergangenen Tagen bereits mehr als deutlich abgezeichnet: Alexander Isak verlässt Borussia Dortmund zur kommenden Spielzeit und schließt sich Real Sociedad San Sebastián an. Beide Klubs geben den Wechsel heute bekannt.


Bei den Basken unterzeichnet der schwedische Nationalstürmer, der ursprünglich noch drei Jahre an die Westfalen gebunden war, ein bis 2024 datiertes Arbeitspapier. Zu weiteren Vertragsinhalten werden keine Angaben gemacht.

Wie "Mundo Deportivo" im Vorfeld des Transfers jedoch berichtete, habe sich der BVB im Zuge des Geschäfts für die Zukunft mit einer Option für den 19-Jährigen abgesichert. In Sachen Ablöse nannte das Blatt einen Betrag von sieben bis acht Millionen Euro.

"Wir wünschen Alex Isak in Spanien den größtmöglichen Erfolg und werden seine Leistungen genau beobachten", verabschiedet Sportdirektor Michael Zorc den talentierten Angreifer, für den es in Dortmund nicht zum Durchbruch reichte. In der Zeit von Anfang 2017 bis Anfang 2019 absolvierte er wettbewerbsübergreifend lediglich 13 Partien für die schwarz-gelben Profis.

Ins Schaufenster stellen konnte sich Isak demgegenüber als Leihspieler bei Willem II Tilburg, wo er in 18 Pflichtspielen 14-mal knipste und seinen Kollegen sieben Treffer auflegte.


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Saison
2015/16
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  • KOMMENTARE

  • 12.06.19

    Hat in den Niederlanden sein Talent andeuten und entfalten können, regelmäßiger Spielpraxis sei dank. Spanien ist da aber nochmal mindestens eine Stufe höher von den Anforderungen. Ich hoffe, dass er sich durchsetzen wird. Das Selbstvertrauen dazu dürfte er jetzt haben.

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  • 12.06.19

    So wie es klingt und so wie ich Zorc einschätze, hat man sich die Rückkaufoption gesichert, was im Endeffekt dann doch einen sehr ordentlichen Deal für alle Seiten bedeutet und dem BVB künftig in dieser Personalie weiterhin Handlungsspielraum ermöglicht.
    Wünsche Isak viel Erfolg in Spanien, auf dass sich unsere Wege in Zukunft vielleicht doch wieder kreuzen!

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  • 12.06.19

    Laut Bild hat der BVB eine Rückkaufoption. Dann war es ein cleverer Schachzug. Wenn Isak abgeht, kauft der BVB ihn zurück.

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    • 12.06.19

      Was genau ist denn der Unterschied, zwischen einer leihe und einer Rückkaufoption? Nur, dass es so gesehen eine leihe von mehreren Jahren ist und der neue Verein das Gehalt zu 100% übernimmt?

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    • 12.06.19

      Eine Leihe endet zu 100% irgendwann und der Spieler gehört Verein A. Das kann dazu führen, dass sich der Spieler auch seinem neuen Verein B nicht unbedingt zugehörig fühlt.

      Bei einem Kauf kann Verein B den Spieler verkaufen, bei einer Leihe offensichtlich nicht. Das heißt, er kann aus dem Spieler auch einen finanziellen Nutzen ziehen, den er bei einer Leihe nie hat. Für gewöhnlich heißt eine KO, dass Verein A ein Vorkaufsrecht hat, er darf also den Spieler zurück kaufen (für Summe X), sollte er diese nicht nutzen, kann Verein B ihn an Verein C-Z weiterverkaufen. Für gewöhnlich sind diese KOs nicht an ein Datum gebunden.

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    • 12.06.19

      Wird eigentlich bei einer RKO auch schon ein Vorvertrag mit dem Spieler unterschrieben?

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    • 12.06.19

      Hoffentlich will Isak nachdem er bei Sociedad 15 - 20 Tore geschossen hat, dann auch zum BVB zurück und nicht zu einem ''vermeintlich'' stärkeren Club wechseln.

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    • 12.06.19

      Im Prinzip MUSS er einen Anschlussvertrag unterschrieben haben, der automatisch greift, wenn die RKO aktiviert wird. Sonst könnte der Spieler sagen, "ich will aber gar nicht zurück", und die ganze RKO wäre vollkommen sinnlos.

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    • 12.06.19

      Ihr dürft nie vergessen!! Der einzige der eine RKO richtig aktivieren kann ist Randy Orton.

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    • 12.06.19

      @mistap Das ist soweit ich weiß falsch. Die Rückkaufoption ist im Prinzip lediglich eine Ausstiegsklausel, die auf einen Verein beschränkt ist. Dementsprechend kann sie nicht gegen den Willen des Spielers gezogen werden.
      Ein möglicher neuer Vertrag wird in der Regel erst bei Aktivierung der Option ausgehandelt.

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    • 12.06.19

      Also, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche Quellen bzw. explizites Wissen. Hast du da was? Für mich ergibt das aus logischen Gründen wenig Sinn, weil dann in aller Regel die RKO völlig zwecklos wäre - spätestens in dem Fall, wo der Spieler wirklich abgeht und dann bessere Angebote bekommt. Wenn der Spieler dann sagt, "ich geh aber jetzt aber lieber dahin, wo ich mehr Kohle bekomme" oder "ich bleibe jetzt lieber hier, wo ich funktioniere", was hast du dann von einer RKO? Nüschte. Und warum solltest du dann für eine RKO auf Geld verzichten, wenn dir kein Vorteil dadurch sicher ist?

      edit:
      Wenn wir der Einfachheit halber Marvin Friedrich als Beispiel nehmen... Der hat offensichtlich keinen Bock auf Augsburg, dennoch können die wohl auf ihn bestehen, weil sie seine RKO aktiviert haben. Wie soll das gehen, wenn er vorher keinen gültigen Vertrag mit Augsburg abgeschlossen hat? Wenn der keinen Bock hat UND keinen Vertrag mit Augsburg besitzt, müsste Augsburg leer ausgehen. Tun sie aber nicht.

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    • 13.06.19

      Naja, sinnlos wäre sie nicht, weil man ja den Spieler zu einem festen Betrag verpflichten könnte (klar muss er wollen, aber dass ist dann doch wohl im gegenseitigen Interesse - oder wolltet ihr einen Mitarbeiter, der kein Bock auf die Arbeit hat).

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    • 13.06.19

      Du könntest ihn ja eben NICHT fest verpflichten, wenn er (oder sein Berater...) wittert, dass man unter den neuen Bedingungen woanders mehr rausholen kann oder er einfach bleiben will. Und das dürfte in einer Großzahl der Fälle passieren, wenn ein Aktivieren der RKO überhaupt interessant wird (also der Spieler mehr überzeugt als die RKO hoch ist).

      Wir sehen es doch bei Friedrich. Wenn der nichts bei Augsburg unterschrieben hätte, hätte der FCA doch überhaupt keine Handhabe und hätte die RKO völlig umsonst einbauen lassen (und dafür vermutlich auf ordentlich Geld verzichtet). Jetzt ist er zwar trotzdem bockig, aber immerhin kann man ihn jetzt teurer veräußern als die RKO hoch ist. Dann hat man wenigstens was davon. Sowas kann bei freier Arbeitsplatzwahl nur passieren, wenn der Spieler dazu vorher seinen Willen bekundet hat (Unterschrift), sonst wäre das pure Sklaverei.

      https://sportbild.bild.de/fussball/international/fussball-international/morata-real-madrid-juventus-turin-chelsea-gazetta-53702866.sport.html

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  • 12.06.19

    hätte ihn gerne bei Hannover gesehen..

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  • Schwip28 Schwip28 1 Frage 3 x gevotet
    12.06.19

    schade, werde ihn vermissen

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  • Borussia Dortmund
    MannySun MannySun
    1 Frage 2.874 x gevotet

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  • 12.06.19

    Mit der hoffentlich wahrscheinlichen Rückkaufoption sehe ich den Transfer nicht mehr so kritisch. Vermutlich dann die beste Lösung für alle Seiten, wenn man ihm noch den letzten Feinschliff verschaffen möchte und der Spieler natürlich endlich sein Können auf hohem Level beweisen möchte. Ich hätte ihm sonst ein Tränchen nachgeweint..

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  • 13.06.19

    Lustig wie alle hier rumbrabbeln und keiner hat Ahnung. (ich übrigens auch nicht).
    Für mich ist der Verkauf ein Fehler, der Junge braucht Spielpraxis und Vertrauen. Aber wir kennen die Hintergründe nicht. Der Verkauf macht nur dann Sinn, wenn geplant ist, auf dieser Position noch einen Hochkaräter zu holen.

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