Alexander Prass befindet sich bei der TSG Hoffenheim weiterhin in bestechender Form. Auch beim 1:1 in der Europa League gegen Crystal Palace stellte der 25-jährige Österreicher seine Torgefahr unter Beweis und brachte die Kraichgauer zwischenzeitlich mit 1:0 in Führung. Seine Auswechslung in der 76. Minute hatte allerdings einen körperlichen Hintergrund.
Wie Cheftrainer Christian Ilzer nach der Partie auf der Pressekonferenz erklärte, machten sich beim Linksaußen leichte muskuläre Beschwerden bemerkbar. „Ich habe ihn runtergenommen, weil er muskulär leicht ein Thema bekommen hat. Da wollen wir aktuell einfach nichts riskieren“, erläuterte der Coach.
Ob Prass deshalb für das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (Sonntag, 19:30 Uhr) auszufallen droht, bleibt zunächst offen.. Immerhin bleibt dem Offensivspieler noch etwas Zeit, um die Beschwerden auszukurieren.
Ilzer lobt Prass' Entwicklung
Unabhängig von der vorsorglichen Auswechslung zeigte sich Ilzer mit dem Auftritt seines Schützlings hochzufrieden. Prass hatte bereits in den Bundesliga-Partien gegen Borussia Mönchengladbach (2:1) mit einem Tor und einer Vorlage sowie gegen Bayer 04 Leverkusen (3:0) mit einem weiteren Treffer überzeugt. Die Gelb-Rote Karte gegen Leverkusen hatte ihn anschließend das Duell mit Werder Bremen gekostet.
Seinen Rhythmus hat der Österreicher durch die Sperre aber nicht verloren. „Diese gute Form, die er vor seiner Sperre in Bremen hatte, hat er nahtlos konserviert und mitgenommen in dieses Spiel“, lobte Ilzer.
Besonders die Entschlossenheit beim Torabschluss und die Arbeit gegen den Ball hob der Trainer hervor. „Das Tor macht er super, ohne zu überlegen abgeschlossen. Er hat auch defensiv einen guten Job gemacht und immer wieder die Seite nach hinten geschlossen.“
Für Ilzer steht damit fest, dass Prass seiner Mannschaft derzeit einen erheblichen Mehrwert bietet. „Es war nahtlos eine sehr starke Leistung und daran darf er gerne anschließen. Es tut uns gut“, betonte der TSG-Coach. Voraussetzung für eine Fortsetzung seiner Erfolgsserie gegen Schalke ist allerdings, dass die muskulären Probleme in den Griff bekommen werden.


