Alexander Røssing-Lelesiit hat sich beim Hamburger SV nach seiner langen Verletzungspause spürbar weiterentwickelt. Trainer Merlin Polzin lobte den 19-Jährigen am Mittwoch auf der Pressekonferenz und hob vor allem dessen Vielseitigkeit hervor.
„Er kann die Schienenposition auf beiden Seiten spielen, er kann in der offensiven Mittelfeldrolle agieren, er kann aber auch diese hängende Position spielen“, erklärte Polzin. Dazu bringe der Norweger viel Beweglichkeit, Geschwindigkeit und Tiefenläufe mit. „So wie er jetzt zurückgekommen ist, sieht man, dass er einen Sprung gemacht hat.“
Trotz des starken Eindrucks deuteten die Aussagen des HSV-Coachs eher auf eine erneute Jokerrolle gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag (20:30 Uhr) hin. „Es ist gerade ein Vorteil für mich, wenn ich weiß, dass er im Kader steht und wir ihn überall einsetzen können“, sagte Polzin. „Je nachdem, was das Spiel hergibt und ob wir das Gefühl haben, seine Eigenschaften noch einmal gebrauchen zu können, können wir ihn entsprechend einsetzen.“
Nach seiner monatelangen Verletzungspause kam Røssing-Lelesiit bislang maximal 15 Minuten pro Einsatz zum Zug. Entsprechend dürfte der HSV seine Belastung weiterhin vorsichtig steigern und gegen Gladbach wieder auf eine Rolle von der Bank setzen.


