Alexander Røssing-Lelesiit drängt beim Hamburger SV auf eine größere Rolle. Der 19-jährige Offensivspieler wusste nach seiner Einwechslung beim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt mit mehreren auffälligen Aktionen zu gefallen und hat sich damit laut dem Hamburger Abendblatt für mehr Spielzeit empfohlen.
Seit seinem Comeback Anfang Oktober nach monatelanger Verletzungspause kam Røssing-Lelesiit in vier von fünf Pflichtspielen als Joker zum Einsatz. Dabei bewegte sich seine Einsatzzeit bislang jeweils nur im Bereich von rund einer Viertelstunde oder weniger. In Frankfurt nutzte der Norweger die kurze Zeit auf dem Platz allerdings, um nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen.
Nach seiner Einwechslung in der Schlussphase brachte Røssing-Lelesiit die Frankfurter Defensive mehrfach in Bedrängnis. Zunächst bot sich ihm die Chance auf den Anschlusstreffer, später dribbelte er sich durch die gegnerische Hintermannschaft und scheiterte mit einem Schlenzer an Torhüter Noah Atubolu. Auch gegen den Ball arbeitete der Youngster mit und klärte in der Nachspielzeit gegen Jonathan Burkardt.
Neue Rolle für Røssing-Lelesiit
Interessant ist zudem seine variable Verwendung. Zuletzt hatte Polzin den Offensivspieler als rechten Schienenspieler eingesetzt, in Frankfurt agierte er nach seiner Einwechslung hingegen als offensiver Halbraumspieler. In dieser Rolle konnte Røssing-Lelesiit seine Stärken im Dribbling stärker einbringen und sorgte für zusätzliche Dynamik.
Damit hat er sich vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Freitag (20:30 Uhr) eine weitere Empfehlung erarbeitet. Ob es bereits für den ersten Startelfeinsatz der Saison reicht, bleibt abzuwarten. Denkbar wäre zunächst auch, dass Røssing-Lelesiit nach seinen bisherigen Kurzeinsätzen diesmal deutlich früher ins Spiel kommt und so erstmals über einen längeren Zeitraum zeigen kann, was in ihm steckt.


