Arijon Ibrahimović soll dem FC Augsburg zusätzliche Möglichkeiten in der Offensive geben. Trainer Manuel Baum sieht den vom FC Bayern ausgeliehenen Neuzugang dabei nicht auf eine feste Position beschränkt.
„Wenn wir über Ari reden, ist das für mich ein Zehner, der Richtung Neuner tendiert“, erklärte Baum auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Ein ähnliches Profil sieht der FCA-Coach bei Anton Kade und Uchenna Ogundu. Andere Optionen wie Mert Kömür oder Alexis Claude-Maurice seien hingegen eher Zehner, die sich Richtung Achter orientieren.
Durch diese unterschiedlichen Spielertypen könne Augsburg auch taktisch flexibler agieren und gegebenenfalls das System verändern. Einen festen Platz erhält allerdings auch Ibrahimović nicht. „Es gibt keinen, der da einfach einen Stammplatz hat“, stellte Baum klar.
Der 20-Jährige, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den 1. FC Heidenheim spielte, muss sich seinen Platz somit über die Trainingsleistungen erarbeiten. Baum sieht die große Konkurrenz dabei ausdrücklich positiv: Die hohe Qualität sorge dafür, dass sich im Training „keiner ausruhen kann“.
Aktuell könnte aber ein Ausfall des angeschlagenen Anton Kade Ibrahimović direkt in die Startelf spülen. Im Training durfte sich der Leihspieler bereits als Ersatz ausprobieren.


