Beim 1. FC Köln bleibt das Duell um die Position links hinten eng. Im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach erhielt Borna Sosa zuletzt den Vorzug vor Gideon Mensah. Trainer René Wagner sieht den Kroaten nach dessen Auftritt derzeit leicht im Vorteil.
„Am Ende haben wir uns für Borna entschieden und es war eine enge Entscheidung“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt am Freitag (20:30 Uhr). Bei der Wahl hätten mehrere Faktoren eine Rolle gespielt, die sich abhängig vom jeweiligen Gegner jedoch auch wieder verändern könnten.
Entsprechend ist die Rollenverteilung keineswegs festgeschrieben. „Es ist ein sehr, sehr enges Rennen“, betonte Wagner. Beide Linksverteidiger hätten bereits viel erlebt, verfügten über internationale Erfahrung und brächten eine hohe Qualität mit.
Aktuell liegt Sosa aus Sicht des Trainers dennoch knapp vorne. „Nach der Leistung gegen Gladbach hat Borna vielleicht einen Millimeter Vorsprung“, sagte Wagner. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Mensah weiter voll im Rennen ist: „Wir haben gesehen, wie schnell das gehen kann, dass der andere wieder aufholt.“
Auch die Eindrücke aus dem Training halten das Duell offen. „Beide geben Vollgas im Training und machen es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen“, erklärte Wagner.


