Brajan Gruda hat sich bei RB Leipzig nach seiner Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim 1:0 gegen die PSV Eindhoven stand der 22-Jährige erstmals wieder auf dem Platz, rückte direkt in die Startelf und erzielte in der 75. Minute den entscheidenden Treffer.
Trainer Martín Demichelis zeigte sich nach der Partie entsprechend erfreut darüber, Gruda nach dessen wiederholten Beschwerden wieder zur Verfügung zu haben. Auch persönlich schätzt der Coach seinen Offensivspieler, der gut ins Mannschaftsgefüge passt: „Als Typ ist er lustig und schlau. Ich freue mich sehr“, sagte Demichelis.
Bereits beim 6:0 gegen Eintracht Frankfurt wäre ein Einsatz von Beginn an möglich gewesen. „Er hätte auch gegen Frankfurt von Anfang an spielen können, aber da haben wir uns noch anders entschieden. Jetzt haben wir uns für ihn entschieden“, erklärte der RB-Trainer.
Demichelis: „Ich bin stolz auf den Kader“
Grudas Rückkehr unterstreicht aus Sicht von Demichelis zugleich die Breite des Leipziger Aufgebots. „Das ist genau das, was ich als Trainer brauche: viele Möglichkeiten im Kader zu haben“, sagte der 45-Jährige.
Als weiteres Beispiel führte er Lukas Klostermann an, der gegen Eindhoven in der 86. Minute eingewechselt wurde und damit zu seinem ersten RB-Einsatz in dieser Saison kam. „Er ist eines der besten Beispiele in diesem Verein. Er ist zwölf Jahre hier und hat eine brutale Einstellung. Er geht raus aufs Feld und macht einfach seinen Job.“
Mit Blick auf den engen Spielplan sieht Demichelis die vielen Optionen als wichtigen Faktor. „Ich bin stolz auf den Kader. Bei diesem vollen Kalender ist es nötig, dass jeder Spieler seine beste Leistung bringt. Die Rotation kommt bei den vielen Spielen dann ohnehin von alleine.“
Für Gruda dürfte der Auftritt gegen Eindhoven auch mit Blick auf das Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern München am Samstag (18:30 Uhr) von Bedeutung sein. Mit seinem Comeback und dem Siegtreffer hat sich der Offensivspieler jedenfalls für weitere Einsatzzeit empfohlen.


