Daiki Hashioka hat bei Borussia Mönchengladbach einen weiteren Schritt auf dem Weg zurück gemacht. Der Rechtsverteidiger arbeitete am Dienstag wieder individuell auf dem Platz und absolvierte gemeinsam mit Yukhym Konoplya Athletik- und Passübungen.
Der 27-Jährige hatte sich beim Bundesliga-Auftakt gegen RB Leipzig bei einem heftigen Zusammenprall verletzt. Eine schwerwiegende Verletzung der Halswirbelsäule konnte zwar ausgeschlossen werden, die Reaktion der umliegenden Muskulatur bremst den Japaner aber weiterhin aus. Das anschließende 3:4 gegen die SV 07 Elversberg verpasste er, sodass Joe Scally auf der rechten Abwehrseite zum Zug kam.
„Es könnte im besten Fall schnell gehen“, erklärte Eugen Polanski mit Blick auf Hashiokas weitere Rückkehr. Gleichzeitig mahnte der Gladbach-Coach zur Vorsicht: Weil die Muskulatur nach der Kollision stark zugemacht habe, müsse man sich bei der Belastung schrittweise herantasten. Gerade Körperkontakt im Mannschaftstraining sei noch einmal eine andere Herausforderung.
Für das Gastspiel beim SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr) zeichnet sich daher noch keine Rückkehr ab. Wie die Rheinische Post die Aussagen Polanskis einordnet, dürfte dem Trainer dort erneut nur Joe Scally als etatmäßiger Rechtsverteidiger zur Verfügung stehen. Bei Hashioka steht zunächst die weitere Heranführung an das Mannschaftstraining im Vordergrund.


