Miron Muslić freut sich über die Rückkehr von Dejan Ljubičić. Das war dem Trainer des FC Schalke 04 während der Pressekonferenz vor dem Duell mit der TSG Hoffenheim (Sonntag, 19:30 Uhr) anzumerken. Und sofern es die Fitness zulässt, dürfte sich der Allrounder auch wieder in der Startelf wiederfinden.
Eine Knieverletzung hatte Ljubičić für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt. Am vergangenen Spieltag meldete er sich in der Bundesliga zurück und kam bereits auf über eine halbe Stunde Einsatzzeit. Wenige Tage zuvor sammelte er weitere 20 Minuten Spielpraxis.
„Wir haben ihn langsam aufgebaut über die letzten zwei, drei Spiele“, blickte Muslić am Freitag zurück und sagte im Hinblick auf das Wochenende: „Er gibt uns eine gute, wenn nicht sogar sehr gute Option für die Offensive.“
Als Schienenspieler „fast verschwendet“
In diesem Mannschaftsbereich dürfte Ljubičić nun erst mal eingeplant sein. Der Österreicher absolvierte in dieser Saison bereits einige Einsätze als rechter Schienenspieler, aber dort sieht Schalkes Coach ihn „fast verschwendet“. Die Situation – Adrian Gantenbein war verletzt, Junior Dina Ebimbe nicht bei voller Fitness – machte diese Maßnahme jedoch erforderlich.
Inzwischen fällt die Schienenposition durch die Umstellung auf ein System mit Viererkette vorerst weg. Wie schon häufig in der Vorsaison kommt Ljubičić nun für die rechte Offensivposition in Betracht.
An der Wertschätzung für seinen Leistungsträger ließ Muslić keinen Zweifel. „Er ist ein Spieler, der unglaublich wertvoll ist für Schalke, aber irgendwie unter dem Radar schwimmt. Er hat immer für Schalke performt in den letzten Monaten.“ Nun benötige er „diesen Dejan“ wieder fit und gesund, „und dann bin ich guter Dinge, dass er uns helfen kann – defensiv wie offensiv“.


