Derry Scherhant und Igor Matanović haben sich beim SC Freiburg in den vergangenen Monaten spürbar weiterentwickelt und gehören inzwischen zu den ersten Optionen in der Offensive. Auch gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15:30 Uhr) werden beide wieder in der Startelf erwartet. Trainer Julian Schuster sieht die Entwicklung des Duos als Ergebnis kontinuierlicher Arbeit.
Während sich Matanović bereits im Verlauf der Rückrunde der Vorsaison zunehmend gegenüber Lucas Höler behauptete, hat Scherhant in dieser Spielzeit auf der linken Offensivseite gegenüber Vincenzo Grifo an Boden gutgemacht.
„Ja, ich kann bestätigen, dass deutliche Schritte in der Entwicklung passiert sind. Es ist so, dass wir viel von den Jungs verlangen und mit ihnen im Detail arbeiten. Beide sind da sehr, sehr hungrig und sehr, sehr offen“, erklärte Schuster auf der Pressekonferenz vor dem Gladbach-Spiel.
Schuster sieht klare Fortschritte
Entscheidend sei für den Coach, dass Scherhant und Matanović die Freiburger Anforderungen inzwischen nicht mehr nur umsetzen, sondern zunehmend verinnerlicht haben. „Sie haben die Dinge inzwischen wirklich angenommen, verstehen bis ins Detail, was wir verlangen, und das hat sich auch zu einer persönlichen Überzeugung entwickelt.“
Gerade bei den Abläufen auf ihren jeweiligen Positionen habe dieser Prozess Zeit benötigt. „All die Dinge, die auf den entsprechenden Positionen verlangt werden, brauchen ihre Zeit, damit daraus Automatismen werden. Die haben sie bekommen, sie sind fleißig und dann ist es in der Regel eine logische Konsequenz, dass man Fortschritte sieht. Die können wir definitiv wahrnehmen.“
Am Ende ihrer Entwicklung sieht Schuster Scherhant und Matanović allerdings noch lange nicht: „Das waren erst die ersten Schritte. Wir haben noch genügend Fantasie und die Jungs das Potenzial, dass weitere Schritte folgen. Dafür müssen sie arbeiten – und das tun sie.“


