Der SV Werder Bremen hat sein Interesse an Eren Dinkçi etwas konkretisiert. Wie die DeichStube berichtet, haben sich die Grün-Weißen beim SC Freiburg nach den möglichen Wechselmodalitäten für den 24-jährigen Offensivspieler erkundigt. Im Raum steht demnach eine Leihe, die Freiburg allerdings gerne mit einer Kaufpflicht versehen würde.
Damit ist die Personalie inzwischen einen Schritt weiter als noch zuletzt. Bereits zuvor war bekannt geworden, dass Werder eine Rückkehr des gebürtigen Bremers grundsätzlich in Betracht zieht. Damals galt Dinkçi vor allem als Kandidat für den Fall, dass Justin Njinmah den Verein noch verlässt. Konkrete Gespräche hatte es zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht gegeben.
Nun haben sich die Vereine erstmals ausgetauscht und wollen den Kontakt dem Bericht zufolge fortsetzen. Zu einer Einigung ist es aber noch nicht gekommen. Knackpunkt könnte insbesondere die von Freiburg gewünschte Kaufpflicht werden.
Werder muss sich noch auf Offensivprofil festlegen
Bevor ein möglicher Transfer konkreter wird, muss Werder intern allerdings noch eine grundsätzliche Entscheidung treffen. Laut DeichStube wird intensiv darüber diskutiert, ob noch ein klassischer Mittelstürmer oder stattdessen ein variabler Offensivspieler verpflichtet werden soll, der vornehmlich auf dem Flügel eingesetzt werden kann. Beides ist aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Situation offenbar nicht möglich.
Für die erste Variante befinden sich aktuell unter anderem Tomáš Bobček und Thijs Dallinga im Blickfeld. Nach DeichStube-Informationen hat sich Werder nach beiden Mittelstürmern erkundigt, konkrete Gespräche oder Verhandlungen gibt es aufgrund der derzeit noch zu hohen Ablöseforderungen allerdings nicht.
Entscheidet sich Werder stattdessen für einen variablen Angriffsspieler, könnte Dinkçi konkreter werden. Der 24-Jährige ist hauptsächlich auf den offensiven Außenbahnen zu Hause und könnte gegen dominante Gegner auch als schnelle Spitze eingesetzt werden. Allerdings plant Werder auch für dieses Profil mehrgleisig und beschäftigt sich neben Dinkçi mit weiteren Kandidaten.



Das Ganze wird sich noch hinziehen, es sei denn Werder generiert Einnahmen durch einen Schmid Verkauf.
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