Fábio Silva hat sich bei Borussia Dortmund mit seinen jüngsten Joker-Einsätzen nachhaltig empfohlen. Beim 3:2-Erfolg in Hoffenheim steuerte der Angreifer nach seiner Einwechslung einen Treffer bei, gegen Villarreal folgte unter der Woche in der Champions League ein Assist. Einen garantierten Startelfplatz für das Heimspiel gegen Paderborn wollte Trainer Niko Kovač dennoch nicht in Aussicht stellen.
„Fábio macht das richtig gut, das sehen wir alle“, lobte Kovač auf der Pressekonferenz. Gleichzeitig verwies der BVB-Coach auf den Wert seiner Einwechselspieler: „Wenn einer von der Bank kommt, gibt es einen Impact. Und das ist auch wichtig.“ Sowohl gegen Hoffenheim als auch gegen Villarreal hätten die Dortmunder „Finisher“ entscheidende Akzente gesetzt.
Eine mögliche Doppelspitze mit Silva und Serhou Guirassy schließt Kovač allerdings keineswegs aus. Dortmund habe dieses System bereits gegen Hoffenheim und Villarreal im Laufe der Partie genutzt. „Es ist einfach zu sagen, er muss spielen, aber ich brauche manchmal auch noch Lösung B und C“, erklärte der Trainer.
Wann Silva seine Chance von Beginn an erhält, bleibt damit offen. Kovač deutete jedoch an, dass die Variante mit zwei Angreifern künftig durchaus häufiger zu sehen sein könnte: „Wir haben das schon gespielt. Es kann auch sein, wird auch vielleicht sicherlich sein. Wann das sein wird, das werden wir sehen.“


