FC Bayern München | 1. Bundesliga

Eberl bestätigt: Bayern-Trio ohne Perspektive

30.07.2026 - 11:14 Uhr Gemeldet von: Thorben Lorenzen | Autor: Thorben Lorenzen

Beim FC Bayern München sind die Fronten in einigen Personalien klar abgesteckt. Auf der offiziellen Vorstellungspressekonferenz von Neuzugang Nathaniel Brown machte Sportvorstand Max Eberl deutlich, dass João Palhinha, Bryan Zaragoza und Sacha Boey in den Planungen für die kommende Saison keine Rolle mehr spielen. Für das Trio sucht der Rekordmeister weiterhin nach passenden Abnehmern.

„Wir haben ganz offen kommuniziert, dass wir mit Sacha, mit Bryan und mit João drei Spieler haben, bei denen wir sehr offen sind, sie abzugeben“, erklärte Eberl. Zwar stünden alle drei Profis weiterhin beim FC Bayern unter Vertrag, was zu respektieren sei, dennoch stellte der Sportvorstand unmissverständlich klar: „Ich glaube, dass für die drei hier die Zukunft beim FC Bayern keine sein wird.“

Keine Perspektive unter Kompany


Sollte sich einer der Spieler gegen einen Wechsel entscheiden, drohen laut Eberl schwierige Zeiten. „Wenn sich dann einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird's relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird. Unser Kader steht, wie wir ihn aufgestellt haben, und da spielen die drei eben keine Rolle.“

Palhinha war in der vergangenen Saison bereits an Tottenham Hotspur verliehen und wurde zuletzt unter anderem mit SL Benfica, Sporting CP sowie Aston Villa in Verbindung gebracht. Gleichzeitig wurde ihm nachgesagt, insgeheim auf eine Bayern-Chance zu hoffen – ein Wunsch, der sich nicht erfüllen wird. Zaragoza verbrachte das erste Halbjahr der vergangenen Spielzeit auf Leihbasis bei Celta Vigo, ehe er im Winter zur AS Rom weiterzog. Auch Boey war zuletzt verliehen und kehrte für die Rückrunde zu seinem Ex-Klub Galatasaray zurück.

Trotz ihrer laufenden Verträge in München sollen alle drei den Verein in diesem Sommer verlassen.

Quelle: Pressekonferenz

  • KOMMENTARE
  • 12:50

    Palhinha zu Dortmund. Dürfte ja günstig zu haben sein aktuell

  • 12:48

    "da spielen die 3 halt einfach keine Rolle"...
    die drei, die Bayern für insgesamt 98 Mio. Euro nach München geholt hat, die zusammen fast 20 Mio. im Jahr an Gehalt einstreichen und die es kumuliert auf ganze 2000min. Spielzeit in der Bundesliga gebracht haben
    die würd ich auch loswerden wollen :-)

    Der Umgang mit den Spielern war beim FCB ja schon immer eher so semi...
    bei jedem Käse sagen sie das ist intern besprochen und hat nichts in der Öffentlichkeit verloren - wäre in dem Fall den Spielern gegenüber auch fair gewesen

    Verträge sind in München auch nur zu erfüllen, wenn die Bayern das möchten, dann wird vehement darauf gedrängt (siehe Lewandowski), ansonsten, ist das ja schließlich unfair dem Verein gegenüber, wenn der Spieler am Ende ablösefrei geht (siehe Gnabry).
    Fand ich damals so witzig, wie der Hainer beide identischen Szenarien in einem Satz unterschiedlich erklärt hat.

  • 12:48

    Hat man über Goretzka auch mal gesagt….und dann gings ganz schnell und er war wichtig.Warum soll es bei Palinha nicht auch so sein🤷🏻‍♂

  • 12:40

    und wer hat wieder Schuld? Juan Bernat aka Ullis Wingman für schlechte Zeiten

  • 12:15

    Ich finde die Kommunikation äußerst despektierlich. Man erwartet, dass Spieler ihre Verträge einhalten und nicht früher gehen und streiken. Genauso müssen aber auch die Vereine dann Verträge erfüllen, ohne sie zu diffamieren! Man holte einen jungen und äußerst talentierten Zaragoza für 13 Millionen und hat ihm nicht ansatzweise die Chance gegeben. Er ist unfassbar dribbelstark und hat schon in diversen Momenten aufgezeigt was er kann. Es fehlt an Konstanz, aber die kommt auch nur wenn man Chancen erhält. Bei Bayern aktuell die Konkurrenz zu stark, aber bei Mannschaften wie Gladbach, Bremen etc. könnte er eine gute und tragende Rolle spielen auf dem Flügel.

  • 11:31

    Ich finde Offenheit den Spielern ggü. grundsätzlich positiv. Ob das dann nach außen getragen werden muss, um Druck auf die jeweiligen Spieler/Berater auszuüben, ist eine andere Frage. Die Verhandlungsposition mit anderen Vereinen stärkt es jedoch sicherlich nicht.

    • 11:51

      Bin ich zu 100% bei dir, machen die Spieler und Berater aber leider genau so.
      Was es aber natürlich nicht besser macht...

      Grundsätzlich sollte sowas immer intern bleiben, nach Abschluss eines Deals kann man immer noch ein bisschen über den Ablauf erzählen, aber halt erst danach.

    • 12:01

      Bin ich nur in Teilen bei euch. Wenn ihr aber bedenkt um was für Summen es da teilweise geht und auch um welch hohe Gehälter, kann man auch nachvollziehen, wenn vielleicht andere oder alle Mittel genutzt werden. Da ist das hohe Gehalt dann halt auch in Teilen Schmerzensgeld. Ein wenig andere Maßstäbe sollte man schon ansetzen bevor man das Vorgehen kritisch bewertet…

    • 12:02

      ich denke Eberl ist den Schritt an die Öffentlichkeit gegangen, um anderen Vereinen die Bereitschaft zu kommunizieren.
      Ist ein Spieler wechselwillig, nutzt er ja oft die gleichen Mittel. Sogar bis hin zum Streik

    • 12:10

      Ja seh ich etwas ähnlich. Fehlverhalten gibt es bei ihm oft genug, da aber weniger

    • 14:02

      @ Wüterich: Ich weiß was du meinst. Allerdings zwingt diese Spieler ja niemand, Fußballer zu werden, von demher finde ich den Begriff "Schmerzensgeld" nicht ganz passend.
      Das Fußballprofis aber z.B. in ihrer Jugend aber auf vieles verzichten müssen und einen ganz anderen Druck haben, steht außer Frage.

  • 11:21

    Palhinha und Zaragoza wurde großes Unrecht angetan.

  • 11:18

    Da hat Tuchel echt ganze Arbeit geleistet.