Neben Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt wurde auch dem FC Schalke im DFB-Pokal ein Zweitligist als Achtelfinalgegner zugelost. Nachdem die Fohlen gestern gegen Fürth (2:0) vorlegten, waren am frühen Mittwochabend die Königsblauen gefragt – die von Markus Weinzierl trainierte Mannschaft gastierte beim SV Sandhausen.
Der Coach verzichtete auf große Rochaden, nahm gegenüber dem Bayern-Spiel lediglich Matija Nastasic (für Holger Badstuber) neu in die Startelf rein. Vielleicht diente ihm diesbezüglich der SC Freiburg als warnendes Beispiel: Im Zweitrundenduell der Breisgauer mit Sandhausen wechselte Trainer Christian Streich im Vergleich zum vorhergehenden Bundesligaspiel achtmal durch und sah seine Elf letztlich im Elfmeterschießen scheitern.
Die Aufstellung des S04
Königsblau nahm sofort das Zepter in die Hand und erspielte sich in der Anfangsviertelstunde eine Ballbesitzquote in Höhe von 85 Prozent. Richtig gefährlich wurde es zunächst nur einmal vor dem Gehäuse der Hardtwälder: Nach Schöpfs Hereingabe in den Sechzehner scheiterte Burgstaller erstmals an Torhüter Knaller; Caligiuri hätte anschließend den Abpraller versenken müssen, fand aber nur den Außenpfosten. Burgstallers nächster Versuch (30.), diesmal per Kopf, war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt.
In der Folge gab Sandhausen binnen acht Minuten die Partie her: Alessandro Schöpf (38.) eröffnete den Torreigen, als er nach Caligiuri-Chance den Nachschuss versenkte. Sodann trug sich der aus Wolfsburg gekommene Deutsch-Italiener (43.) doch noch in die Torschützenliste ein und erzielte seinen ersten Treffer im Knappen-Trikot. Eine Ecke brachte praktisch mit dem Pausenpfiff das 3:0 durch Naldo (45.+1).
Im zweiten Durchgang kontrollierte Schalke das Geschehen, ohne sich nach vorne zu sehr abzumühen. Lediglich Burgstaller (57.) tauchte einmal gefährlich vor Sandhausens Torwart auf, nachdem ihm Caligiuri den Ball toll per Hacke in den Lauf spielte. Mit der ersten Chance sorgten die Gastgeber für den Anschlusstreffer: Knipping legte Pledls Freistoßflanke per Kopf ab zu Andrew Wooten, der am rechten Pfosten problemlos einnickte (65.). Der eingewechselte Evgen Konoplyanka (70.) machte die Sandhäuser Hoffnungen fünf Minuten später per Abstauber zunichte. Es blieb beim 4:1.
Erfreuliches gab es noch von Klaas-Jan Huntelaar zu berichten: Erstmals seit Ende Oktober stand der Niederländer nach auskurierter Knieverletzung wieder auf dem Platz.












