Felix Agu benötigt beim SV Werder Bremen weiterhin Geduld. Der Linksverteidiger laboriert noch an den Folgen seiner Muskelverletzung im Wadenbereich und wird deshalb schrittweise an die volle Belastung herangeführt. Für das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Samstag (18:30 Uhr) kommt eine Rückkehr noch zu früh.
Immerhin konnte Agu zu Wochenbeginn bereits wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Anschließend arbeitete der 26-Jährige wieder individuell. Am Freitag soll nun der nächste Schritt folgen: „Er wird morgen ins Abschlusstraining zurückkehren“, kündigte Cheftrainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz an. Die komplette Einheit wird Agu allerdings noch nicht mitmachen.
Thioune verzichtet bewusst auf Comeback-Ziel
Auch im Anschluss soll die Belastung Stück für Stück gesteigert werden. So könnte Agu im Spielerersatztraining nach der Köln-Partie bereits intensiver gefordert werden. „Bei ihm ist es ein langsamer Aufbau“, erklärte Thioune. Aufgrund der aktuellen Kadersituation könne sich Werder die nötige Zeit dafür nehmen.
Einen konkreten Termin für Agus Rückkehr möchte der Coach deshalb noch nicht nennen. „Der Weg ist das Ziel“, so Thioune. Entscheidend sei zunächst, den Defensivmann so weit aufzubelasten, „dass er komplett wettkampffähig ist und dann wieder eine Alternative darstellt“.


