Felix Nmecha hat beim 3:0-Heimsieg von Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn einen starken Joker-Auftritt hingelegt. Der Mittelfeldspieler kam nach rund 65 Minuten für Joey Veerman in die Partie und erzielte anschließend zwei Treffer. Besonders sehenswert war sein Fallrückzieher zum 3:0-Endstand.
Dass Nmecha diesmal nicht von Beginn an spielte, war Teil der weiterhin gezielten Belastungssteuerung. „Es war wichtig in Absprache mit der medizinischen Abteilung, dass wir Felix dosiert haben in den letzten Wochen. Heute haben wir ihn so dosiert, dass er erst von der Bank kam“, erklärte Trainer Niko Kovač nach der Partie.
Die Entscheidung war mit dem 25-Jährigen im Vorfeld abgestimmt. „Er war nicht sauer, weil er ganz genau wusste, wie ich das vorhabe“, so Kovač. Nmecha nutzte seine Einsatzzeit anschließend eindrucksvoll. „Letzten Endes macht er zwei wunderschöne Tore. Die Finisher sind sehr entscheidend.“
Passend dazu waren an beiden Treffern weitere Dortmunder Joker beteiligt: Maximilian Beier bereitete das 2:0 nach einem Doppelpass vor, Marcel Sabitzer schlug die Flanke zu Nmechas Fallrückzieher. Kovač setzt bewusst auf diese Qualität von der Bank und kündigte angesichts des dichten Programms weitere Rotation an. „Wir werden viele Spiele haben und wir haben dazu viele Nationalspieler. Wir werden rotieren, das machen andere Klubs genauso.“
Der BVB profitiert in dieser Saison regelmäßig von seinen Einwechselspielern. In allen sechs bisherigen Pflichtspielen war mindestens ein Joker an einem Treffer beteiligt. Nmechas Doppelpack gegen Paderborn lieferte dafür das jüngste Beispiel.


