Beim spektakulären 4:3-Erfolg gegen den FC Augsburg hat die SV Elversberg auch von der Breite ihres Kaders profitiert. Nachdem Jan Gyamerah und Noah Darvich bereits in der 40. Minute ausgewechselt worden waren, rückten Frederik Schmahl und Luca Sirch in den Fokus. Beide wussten Cheftrainer Vincent Wagner mit ihren Leistungen zu überzeugen.
Vor allem beim 23-jährigen Schmahl erkannte der Coach eine positive Entwicklung während der Partie. „Der eine oder andere – wenn ich an Freddie Schmahl denke – hat sich im Spiel freigeschwommen“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz nach dem Sieg.
Auch für Innenverteidiger Sirch fand der 40-Jährige lobende Worte. „Sirch steigert sich immer mehr. Das muss sich auch steigern, aber er kriegt es immer mehr hin“, sagte Wagner. Der 27-Jährige befindet sich aus Sicht seines Trainers somit auf einem guten Weg, hat allerdings ebenfalls noch Luft nach oben.
Gyamerah und Darvich vorzeitig ausgewechselt
Die frühen Wechsel hatten unterdessen unterschiedliche Hintergründe. Bei Gyamerah wollte Wagner angesichts körperlicher Beschwerden vorsichtig sein. „Wir wollten kein Risiko eingehen. Er musste nicht zwingend raus, aber er hat schon wieder ein bisschen gemerkt“, erläuterte der Trainer.
Bei Darvich verwies Wagner dagegen auf die Belastungen durch Reisen und Spielbetrieb bei der Nationalmannschaft. Dadurch könnten die betroffenen Spieler nicht immer das gewohnte Trainingsprogramm absolvieren. „Man merkt es unseren Jungs an“, stellte er fest.
Mit den Auftritten seiner Mannschaft zeigte sich Wagner insgesamt zufrieden. Für Schmahl und Sirch waren die Einsatzzeiten gegen Augsburg jedenfalls eine Gelegenheit, sich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Ob sich daraus bereits im kommenden Spiel Veränderungen in der Startelf ergeben, bleibt abzuwarten.

