Grischa Prömel hat beim VfB Stuttgart praktisch keine Eingewöhnungszeit benötigt. Der 31-Jährige, der im Sommer von der TSG Hoffenheim zu den Schwaben wechselte, etablierte sich auf Anhieb als Stammkraft und nimmt inzwischen eine wichtige Rolle im Stuttgarter Mittelfeld ein.
Auch beim 3:1-Erfolg gegen den Viking FK in der Champions League stand Prömel wieder von Beginn an auf dem Platz. Cheftrainer Sebastian Hoeneß zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden mit der bisherigen Entwicklung des gebürtigen Stuttgarters. „Super positiv. Wir sind froh, dass er da ist“, erklärte der Coach.
Hoeneß: Prömel tut dem VfB „fußballerisch und menschlich“ gut
Dass Prömel sich beim VfB so schnell eingefunden hat, überrascht Hoeneß angesichts dessen Einstellung nicht. „Er nutzt ja auch jede Gelegenheit, zu betonen, wie besonders es für ihn ist, für den VfB zu spielen. Und das spürst du“, sagte der Trainer.
Neben seinen sportlichen Qualitäten schätzt Hoeneß vor allem Prömels Auftreten innerhalb der Mannschaft. Er sei „ein sehr positiver Mensch“, der sich stets zu 100 Prozent mit seiner Aufgabe und seinem jeweiligen Verein identifiziere. „Das tut er bei uns genauso. Er tut uns gut mit seiner Art. Fußballerisch, aber auch menschlich.“
Am Samstag wartet auf Prömel nun ein besonderes Wiedersehen. Um 15:30 Uhr ist der VfB bei seinem ehemaligen Verein aus Hoffenheim zu Gast. Nach seinem starken Start in Stuttgart dürfte der Mittelfeldspieler auch gegen die TSG wieder eine zentrale Rolle einnehmen.


