Borussia Dortmund hat dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang einen 0:1-Pausenrückstand in einen 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim gedreht. Als maßgeblicher Taktgeber für die Wende erwies sich Neuzugang Joey Veerman, der zur Pause in die Partie kam und dem Dortmunder Mittelfeld die dringend benötigte Ruhe und Struktur verlieh.
BVB-Cheftrainer Niko Kovač sparte nach dem Schlusspfiff nicht mit Lob für den 27-jährigen Niederländer: „Alle fünf, die eingewechselt worden sind, haben ein richtig gutes Spiel gemacht, hatten Impact und haben das Spiel noch einmal verändert“, resümierte Kovač und ging detailliert auf den taktischen Schachzug zur Pause ein.
„Joey haben wir zur Halbzeit gebracht, weil wir in der ersten Halbzeit ganz einfach viel zu wenig Ballbesitz hatten. Das resultierte sicherlich auch daraus, dass Hoffenheim uns sofort gut gepresst hat, sehr energisch und zweikampfstark war. Wir haben einfach echt jeden Ball weggegeben und mit Joey hat sich das dann alles etwas normalisiert.“
Vor allem die Pressing-Resistenz und Passsicherheit machten laut dem Coach in der hitzigen Partie den Unterschied. Kovač sieht in dem Mittelfeldstrategen ein Puzzleteil für anspruchsvolle Aufgaben: „Er ist 27, ich glaube, da kann man schon von Erfahrung sprechen, und vor allen Dingen von sehr viel Qualität. Er hat Champions-League-Erfahrung und das hilft dieser Mannschaft. Deswegen bin ich froh, dass ich ihn in der Mannschaft habe.“


