Bei Justin Njinmah gibt es erfreuliche Entwicklungen zu vermelden. Knapp vier Wochen nach seiner schweren Muskelverletzung im Oberschenkel ist der Stürmer des SV Werder Bremen überraschend weit in seiner Reha und arbeitet inzwischen wieder auf dem Trainingsplatz.
Am Montag absolvierte der 25-Jährige zwar noch keine Teile des Mannschaftstrainings, arbeitete laut DeichStube aber einige Meter entfernt individuell mit Athletiktrainer Günther Stoxreiter. Dabei konnte Njinmah bereits wieder sprinten sowie Übungen mit dem Ball absolvieren, zu denen Pässe und Torabschlüsse gehörten.
„Justin fühlt sich gut und macht Fortschritte in der Reha“, erklärte Peter Niemeyer, Leiter Profifußball bei Werder. Trotz der positiven Entwicklung wollen die Bremer weiterhin behutsam vorgehen. Gleichzeitig schließt Niemeyer eine Rückkehr in den Spielbetrieb noch vor dem Jahreswechsel nicht mehr aus: „Wir lassen zwar weiterhin Vorsicht walten, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er noch in diesem Jahr auf den Platz zurückkehrt.“
Konkurrenz in der Offensive wartet
Damit entwickelt sich Njinmahs Genesung bislang erfreulicher als zunächst zu befürchten war. Nach der Verletzung hatte Werder einen längeren Ausfall angekündigt. Einen konkreten Zeitpunkt für das Comeback gibt es weiterhin nicht, die aktuellen Fortschritte lassen eine Rückkehr im Kalenderjahr 2026 aber zumindest wieder möglich erscheinen.
Auch nach vollständiger Genesung wartet auf Njinmah ein Konkurrenzkampf um Einsatzzeit. Neuzugang Eren Dinkçi hat sich nach seiner Rückkehr schnell zu einem Faktor im Bremer Spiel entwickelt, während Marco Grüll auf der anderen offensiven Außenbahn zuletzt mit starken Leistungen überzeugte. Zunächst steht für Njinmah jedoch im Vordergrund, die Belastung im Rahmen seiner Reha weiter zu steigern und den Weg zurück ins Mannschaftstraining fortzusetzen.


