Koki Machida | TSG Hoffenheim

Machida drängt nach Comeback Richtung Startelf

17.09.2026 - 12:14 Uhr Gemeldet von: Robin Meise | Autor: Robin Meise

Koki Machida hat sich nach seiner langen Verletzungspause bei der TSG Hoffenheim eindrucksvoll zurückgemeldet. Rund 13 Monate nach seinem Kreuzbandriss feierte der Innenverteidiger beim 2:1 gegen den VfB Stuttgart sein Bundesliga-Comeback – und könnte schon bald wieder für die Anfangsformation infrage kommen.

In der engen Schlussphase gegen Stuttgart brachte Cheftrainer Christian Ilzer den Japaner ins Spiel. Der Rückkehrer überzeugte dabei auf Anhieb. „Man hat gesehen, wie gut Koki dem Spiel getan hat mit seiner Ruhe und seiner Klasse“, lobte Ilzer bereits am Wochenende. Ihn in einer Phase einzuwechseln, „wo das Spiel auf Messers Schneide stand“, spreche für Machidas „Qualität und für seinen Charakter“.

Auch Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker zeigte sich angetan. Machida habe „eine brutale Ruhe reingebracht“, sei in seinen Aktionen sehr klar gewesen und habe zudem seine Nebenleute mitgenommen. Schicker ist entsprechend überzeugt: „Er wird uns noch in vielen Spielen helfen.“

Der 29-Jährige hatte seine Rückkehr in den vergangenen Wochen behutsam vorbereitet und sich unter anderem über einen Einsatz für die U23 weitere Spielpraxis verschafft. „Er war ein Jahr raus und hat sich zurückgekämpft“, erklärte Ilzer, der besonders hervorhob, dass sich der erfahrene Defensivmann auch für die zweite Mannschaft nicht zu schade gewesen sei. „Er hat alles dafür gegeben, um auf einem super Level zurückzukommen.“

Konkurrenzkampf mit Hajdari nimmt Fahrt auf


Der nächste Schritt könnte nun bereits in der Europa League folgen. Ob Machida am Donnerstag bei OFI Kreta erstmals seit seiner Verletzung wieder in der Startelf steht, ließ Ilzer zwar offen. Nach dem gelungenen Bundesliga-Comeback ist der Innenverteidiger aber eine ernsthafte Option für mehr Einsatzzeit.

Damit verschärft sich zugleich der Konkurrenzkampf in Hoffenheims Defensive. Auf der Position des linken Innenverteidigers war bislang Albian Hajdari gesetzt. Nun scheint es jedoch gut möglich, dass künftig häufiger Machida das Vertrauen in der Rolle erhält. Hajdari müsste dann nicht raus aus der Anfangsformation, sondern könnte seinerseits auf die Außenverteidigerposition ausweichen.

Nach mehr als einem Jahr Pause ist Machida damit nicht mehr nur auf dem Weg zurück, sondern drängt zunehmend wieder in Richtung Startelf. Sein Auftritt gegen Stuttgart lieferte jedenfalls erste Argumente dafür.

Quelle: kicker.de

LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren
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