Malik Tillman hofft bei Bayer 04 Leverkusen auf einen Neustart. Im Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger sprach der Offensivspieler offen über seine enttäuschende Premierensaison bei der Werkself, die schwierige Zusammenarbeit mit Ex-Trainer Kasper Hjulmand sowie seine Zukunft, die er trotz eines Vertrags bis 2030 bewusst offenließ.
Der US-Nationalspieler war im vergangenen Sommer für rund 35 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach Leverkusen gewechselt, konnte die hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen. In 42 Pflichtspielen gelangen ihm acht Tore und eine Vorlage. „Ich bin wohl nicht richtig angekommen“, erklärte Tillman rückblickend. Innerhalb der Mannschaft habe er sich zwar wohlgefühlt, „aber man kann inzwischen offen sagen, dass es zwischen dem Trainer und mir nicht richtig gepasst hat“. Der Wechsel auf der Trainerbank sei für ihn deshalb die Chance auf einen Neuanfang: „Ich kann mich wieder neu zeigen und beweisen.“
Kritisch äußerte sich Tillman auch über die Unterstützung durch den Verein. „Die Kommunikation zwischen mir und der Führung ist sicher verbesserungsfähig“, sagte der 24-Jährige. Gerade während der Weltmeisterschaft hätte er sich „die eine oder andere Nachricht mehr“ von Bayer 04 gewünscht. Auch mit der teils heftigen Kritik aus dem Umfeld habe er zu kämpfen gehabt. Zwar könne er mit Kritik umgehen, dennoch wünsche er sich von den Fans mehr Rückhalt: „Wer den Verein als Fan unterstützt, sollte die Spieler in guten wie in schlechten Zeiten unterstützen.“
Trotz seines Wunsches, sich unter dem neuen Trainer Carles Martínez in Leverkusen noch einmal zu beweisen, ließ Tillman seine Zukunft offen. „Am Ende wird sich zeigen, ob ich bleibe oder nicht“, erklärte der Offensivspieler. Sein klares Ziel formulierte er dennoch: „Ich will in Leverkusen beweisen, was ich wirklich kann.“



Danke, dass ihr das nicht so reisserisch aufbereitet habt wie der Kicker.
Ja, bin ich auch froh drum.. Kicker formuliert das, als hätte er gehetzt wie kein zweiter..
Man sollte sich am besten ganze Interview ohne Kommentar durchlesen und selbst ein Bild machen.
Wenn man nur die negativen in Artikel raus spickt und umschreibt, kann man ihn schlecht da stehen lassen.
Ich hoffe er schafft guten Neustart, auch wenn ich zwei seiner Kritikpunkte/Erklärung nicht nachvollziehen kann.
Er ist aber einfach wohl etwas sensibler als andere Spieler. Und hat sich scheinbar von paar Trollen ganz schön triggern lassen.
Und das löschen all seiner Bilder in Leverkusen-Dress hat dann die Sache nicht besser gemacht.
Ajax wäre ne gute Station für ihn
erstes Leverkusen-Jahr blickt kritisch auf Tillman
Spielt halt auch so träge wie meine Oma