Matthias Ginter bleibt beim SC Freiburg auch mit inzwischen 32 Jahren eine feste Größe. Der Innenverteidiger bringt nicht nur enorme Erfahrung mit, sondern scheint sich trotz seines Alters sportlich sogar noch weiterzuentwickeln.
„Die Form zeigt definitiv seit Monaten stark nach oben“, erklärte Schuster auf der Pressekonferenz vor dem 3. Bundesliga-Spieltag. Besonders schätzt der Coach die Konstanz des Routiniers: „Er ist ein Spieler – und das ist eben auch eine Qualität –, der immer wieder verfügbar ist. Wenn er auf den Platz geht, lässt er sein Herz liegen und ist mit seiner Art und Weise, wie er spielt, mitreißend für die Mitspieler und natürlich gerade bei Heimspielen auch für die eigenen Fans im Stadion.“
An Erfahrung mangelt es Ginter ohnehin nicht. Mittlerweile stehen 414 Bundesliga-Partien in seiner Vita, davon 193 im Trikot des SC Freiburg. Damit weist er unter allen derzeit noch in der Bundesliga aktiven Feldspielern die meisten Einsätze auf.
Ginter vereint Ruhe und Leidenschaft
Für Schuster beschränkt sich Ginters Bedeutung aber keineswegs auf seine Erfahrung. Gerade im Spielaufbau hebt der Trainer dessen Qualitäten hervor. „Aufgrund seiner Erfahrung und seiner Kreativität mit dem Ball findet er viele Lösungen für uns und hilft dabei, unser Spiel mit dem Ball entsprechend zu gestalten. Dazu kommen eine große Ruhe und eine große Verlässlichkeit.“
Gleichzeitig gefällt Schuster, dass der Weltmeister von 2014 diese Ruhe mit der nötigen Emotionalität verbindet. „Auch gegen den Ball bringt er diese Emotion mit, verteidigt leidenschaftlich und hat dieses Gen in sich, alles verteidigen zu wollen.“
Genau diese Mischung aus Erfahrung, spielerischer Qualität und Einsatzbereitschaft macht den Innenverteidiger für Freiburg weiterhin enorm wertvoll. „Diese Kombination macht ihn für uns natürlich sehr, sehr wertvoll“, fasste Schuster zusammen.


