Nach einer langen Leidenszeit kann Maximilian Wöber beim FC Schalke 04 wieder ohne körperliche Bedenken angreifen. Der Innenverteidiger hat seine Verletzungsprobleme inzwischen vollständig hinter sich gelassen und blickt nach schwierigen Monaten wieder optimistisch nach vorne.
„Ich fühle mich sehr gut und habe wieder hundertprozentiges Vertrauen in meinen Körper“, erklärte Wöber laut dem kicker. Muskelverletzungen am Oberschenkel, an der Wade und am Abduktor hatten ihn zuvor praktisch die komplette vergangene Saison als Leihspieler beim SV Werder Bremen gekostet. Zwischenzeitlich kamen beim 28-Jährigen sogar Zweifel auf, ob sein Körper eine Fortsetzung der Karriere auf diesem Niveau zulassen würde.
Einen wichtigen Anteil daran, dass diese Gedanken inzwischen verschwunden sind, schreibt Wöber der medizinischen Abteilung seines aktuellen Vereins zu. „Ich bin super aufgebaut worden, kann jetzt voll angreifen und muss mir keine Sorgen mehr machen, ob ich zu viel oder zu wenig trainiere“, lobte der Defensivmann die Arbeit auf Schalke.
Wöber wartet noch auf den ersten Startelfeinsatz
Sportlich tastet sich Wöber bei den Königsblauen weiterhin an eine größere Rolle heran. In den ersten vier Bundesliga-Partien kam er jeweils als Einwechselspieler zum Zug und erzielte dabei gegen Union Berlin bereits einen Treffer. Ein Startelfeinsatz steht bislang noch aus.
Zumindest körperlich gibt es für Wöber inzwischen aber keine Einschränkungen mehr. Das unterstreicht auch seine Rückkehr zur österreichischen Nationalmannschaft. Dort absolviert der Verteidiger aktuell wieder das volle Programm und berichtete nach einer rund zweistündigen Einheit von einem „brutalen, intensiven Training“.
Für Wöber ist damit vor allem die schwierige Phase der vergangenen Monate abgeschlossen. „Die ganzen negativen Gedanken sind jetzt weg“, erklärte der Österreicher, der nach seinem verletzungsbedingten WM-Aus nun auch erstmals seit Juni 2025 wieder zum ÖFB-Aufgebot gehört. Auf Schalke kann der vollständig fitte Innenverteidiger damit in den kommenden Wochen auch sportlich den nächsten Schritt in Richtung einer größeren Rolle ins Visier nehmen.


