Mekhi Gray hat bei seinem zweiten Bundesliga-Einsatz für den 1. FC Union Berlin erneut einen positiven Eindruck hinterlassen. Beim 0:0 gegen Borussia Dortmund wurde der 19-Jährige in der 70. Minute für Tim Skarke eingewechselt. Trainer Mauro Lustrinelli war mit seinem Auftritt zufrieden: „Er hat alles richtig gemacht.“
Gerade aufgrund der aktuellen Personalsituation gewinnt Gray für die Berliner an Bedeutung. Mit Andrej Ilić (Blinddarmentzündung) und Oliver Burke (Krankheit) fehlen zwei Angreifer, die Union normalerweise auch über ihre körperliche Präsenz helfen. Der 1,97 Meter große Gray bringt dieses Profil mit. „Ich bin froh, dass wir Mekhi haben, der Variabilität in unser Spiel bringen kann“, erklärte Lustrinelli.
Wie wichtig diese Komponente ist, zeigte sich aus Sicht des Trainers besonders in der ersten Hälfte gegen Dortmund. „Bei Balleroberungen konnten wir nicht sofort in die Tiefe spielen“, analysierte Lustrinelli. Union benötige vorne Stürmer, die Bälle auch körperlich festmachen und dadurch unterschiedliche Lösungen ermöglichen: „Mit Stürmern, die eine gewisse körperliche Präsenz haben, werden wir auch variabler.“
Für Gray soll es nun Schritt für Schritt weitergehen. Nach seinen ersten beiden Bundesliga-Einsätzen sieht Lustrinelli beim Nachwuchsstürmer noch Entwicklungspotenzial, traut ihm aber weitere Fortschritte zu: „Step by step, das wird kommen.“ Solange Ilić und Burke fehlen, dürfte sich für Gray auch im kommenden Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Samstag (15:30 Uhr) wieder die Chance auf Einsatzminuten bieten.


