Mertcan Ayhan muss beim FC Schalke 04 derzeit Geduld an den Tag legen und vor allem perspektivisch auf die Chance hinarbeiten, was regelmäßige Einsatzzeiten angeht. Der 20-jährige Innenverteidiger kam in der laufenden Bundesliga-Saison bislang nur zweimal als Einwechselspieler zum Zug und saß zuletzt zweimal über die gesamte Spielzeit auf der Bank. Trainer Miron Muslić sieht die Entwicklung des Eigengewächses dennoch positiv.
„Er ist ein junger Verteidiger, der alles noch vor sich hat und so wie sehr, sehr viele andere extrem viel lernen muss“, erklärte Muslić vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg. Ayhan arbeite jedoch täglich an sich und entwickle sich „in einer fantastischen Art und Weise“.
Leichte Blessur nach U21-Einsatz
Dass Ayhan aktuell nicht zur ersten Wahl gehört, betrachtet der Coach als Teil seiner Entwicklung. Entscheidend sei, wie die Spieler mit der Konkurrenzsituation umgehen. Dieser Wettbewerb mache aus Muslićs Sicht jeden Einzelnen besser – „und der wird auch Mertcan besser machen“.
An der langfristigen Perspektive des Abwehrtalents lässt der Trainer ohnehin keine Zweifel. „Ich glaube nicht, dass vor 14, 15 Monaten überhaupt solche Fragen (zu Ayhan) gestellt wurden, weil Mertcan niemand auf dem Zettel hatte. Wir schon, und wir haben ihn auch für die Zukunft auf dem Zettel.“
Zuletzt war Ayhan mit der türkischen U21-Nationalmannschaft unterwegs, wo er zunächst ohne Einsatz geblieben war und anschließend als Rechtsverteidiger Spielzeit sammelte. Dabei zog er sich eine leichte Schulterblessur zu. Diese ist laut Muslić jedoch „nichts Gravierendes“, sodass der Verteidiger am Sonntag gegen Freiburg wieder zur Verfügung steht.


