Noël Aséko hat bei Eintracht Frankfurt erneut einen positiven Eindruck hinterlassen. Trotz der 0:1-Niederlage bei Borussia Dortmund am Samstag überzeugte der 20-jährige Mittelfeldspieler insbesondere im ersten Durchgang. Trainer Adi Hütter zeigte sich nach der Partie entsprechend angetan von seinem Schützling, erklärte allerdings auch, warum Aséko seine Leistungen bislang noch nicht über einen längeren Zeitraum abrufen kann.
„Wenn man bedenkt, dass es sein viertes Bundesliga-Spiel ist, und das hier in Dortmund – für mich war er der auffälligste Spieler der ersten Halbzeit“, lobte Hütter auf der Pressekonferenz. Tatsächlich handelte es sich bereits um den fünften Bundesliga-Einsatz des Youngsters, der in Dortmund erstmals in dieser Saison mehr als 80 Minuten auf dem Platz stand.
Dass Aséko seine Leistungen noch nicht über die gesamte Spielzeit konstant abrufen kann, führt sein Trainer insbesondere auf die lange verletzungsbedingte Pause während der Saisonvorbereitung zurück. „Das ist auch eine Erklärung dafür, warum er die Leistung noch nicht über einen längeren Zeitraum bringen kann“, so Hütter.
Neben den fußballerischen Qualitäten hob der Coach vor allem die Lernfähigkeit des Mittelfeldspielers hervor. Insbesondere in der Defensivarbeit habe sich Aséko bereits verbessert und gelernt, im eigenen Strafraum konsequenter Gegenspieler aufzunehmen. „Er macht wahnsinnig Spaß, ist ein talentierter Spieler mit viel individueller Qualität“, schwärmte Hütter und stellte seinem Schützling eine vielversprechende Zukunft in Aussicht: „Wenn er gesund bleibt, wird er eine sehr gute Karriere machen.“


