Beim SV Werder Bremen besteht Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr von Olivier Deman. Der 26-jährige Linksverteidiger verpasste das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund (2:3) aufgrund anhaltender Beschwerden an einer Sehne unter dem Fuß. Ob er am Samstag gegen die TSG Hoffenheim wieder zur Verfügung steht, ist noch offen.
„Er ist in Mainz zur Halbzeit ausgewechselt worden aufgrund dieser Sehne unter dem Fuß, die sehr, sehr schmerzhaft ist“, erklärte Trainer Daniel Thioune nach dem Pokal-Aus laut der DeichStube. Zuletzt seien die Beschwerden so stark gewesen, dass Deman kaum noch vernünftig laufen konnte. Auf einen möglichen Einsatz unter Schmerzmitteln verzichteten die Bremer bewusst, um die Situation nicht weiter zu verschärfen.
Durch die Pause konnte die Blessur zumindest etwas abklingen. „Die Fantasie ist da, dass wir ins Abschlusstraining gehen, dann auch davor einen Belastungstest machen und vielleicht kehrt er dann in den Kader zurück“, so Thioune. Gleichzeitig schloss der Coach nicht aus, dass der Belgier erneut passen muss.
Schmetgens steht als Alternative bereit
Ein weiterer Ausfall wäre für Werder besonders bitter, da mit Felix Agu (muskuläre Probleme) und Moussa Ndiaye (Leistenprobleme) bereits zwei Linksverteidiger fehlen. Deman hatte vor seiner Auswechslung in Mainz noch keine Spielminute in dieser Bundesliga-Saison verpasst.
Im Pokal sprang Nachwuchsspieler Mick Schmetgens auf der ungewohnten Position ein und hinterließ einen positiven Eindruck. Thioune traut ihm auch gegen Hoffenheim einen Einsatz zu: „Der Junge adaptiert schnell, nimmt es super an und gibt uns jetzt dann wieder mehr Möglichkeiten, falls Olivier Deman am Wochenende nicht zurückkommt.“


